Karl-Heinz Grasser soll 4,95 Millionen Euro nicht versteuert haben

Karl-Heinz Grasser soll 4,95 Millionen Euro nicht versteuert haben

Laut "Kurier" liegt der Abschlussbericht der Finanzstrafbehörde vor. Dieser soll bereits den beiden Beschuldigten – neben Grasser muss sich auch noch sein ehemaliger Steuerberater Peter Haunold verantworten – zugestellt worden sein.

Grasser hatte stets betont, sein Vermögen korrekt versteuert zu haben. Es gilt die Unschuldsvermutung. Laut dem Abschlussbericht, der samt Beilagen 851 Seiten umfassen soll, haben die Ermittler den sogenannten strafbestimmenden Wertbetrag auf 4,95 Millionen Euro festgelegt.

Kommt es zu einer Anklage durch die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA), droht dem Ex-Minister eine empfindliche Strafe. Denn: Die Höchststrafe beträgt das Dreifache des hinterzogenen Betrages – in diesem Fall bis zu 14,85 Millionen Euro. Die tatsächliche Höhe der Finanzstrafe wird aber erst ein Strafrichter in einer Hauptverhandlung festsetzen.

Grasser-Anwalt Manfred Ainedter will "natürlich alles tun", um den Vorwurf der Finanz der mutmaßlichen Steuerhinterziehung von 4,95 Mio. Euro gegen seinen Mandanten "zu widerlegen". Zum "umfangreichen Papier" - der Abschlussbericht soll samt Beilagen 851 Seiten umfassen - will Ainedter Stellung nehmen, wenn er nächste Woche aus seinem Urlaub zurück sei, so der Anwalt zur Zeitung "Österreich". Es könne angesichts des Berichts natürlich sein, dass es zu einer Anklage gegen Grasser komme. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Lesen Sie weiter: Neue Bareinzahlungen auf Grasser-Konten – während seiner Ministerzeit

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