Kärntens Touristiker proben den Aufstand

Kärntens Touristiker proben den Aufstand

30 Prozent Beteiligung bei Abstimmung unter Tourismusmanagern.

In Villach, Velden, Pörtschach und Bad Kleinkirchheim - insgesamt in 34 Kärntner Tourismusgemeinden - wird künftig ein Tourismusverband nach dem neuen Kärntner Tourismusgesetz über die Verwendung eines Teils der Mittel entscheiden. In 12 Gemeinden entschieden die betroffenen Unternehmer bei der Abstimmung am Sonntag dagegen. In diesen Gemeinden - darunter Hermagor, Keutschach und Ossiach - verbleibt die Kompetenz bei der Gemeinde.

Wahlberechtigt waren die Verantwortlichen von rund 20.000 Unternehmen in 46 Kärntner Gemeinden. Abgestimmt wurde nur in Kommunen, die mehr als 40.000 Nächtigungen im Jahr aufweisen. Durchschnittlich 30 Prozent beteiligten sich an der Wahl. Vorbild für das neue Tourismusgesetz waren die Organisationsformen in Tirol und Salzburg. Die privatisierten Tourismusverbände werden zukünftig über die Verwendung eines Drittels der Tourismusmittel entscheiden. Über die restlichen Gelder verfügen Region und Land. Bis zum Herbst sollen in den 34 Gemeinden nun die Tourismusverbände gegründet werden.

Tourismuslandesrat Achill Rumpold (V) wertete die Zustimmung in 73 Prozent der Gemeinden als "gutes Ergebnis". Vonseiten der FPK wurde die niedrige Wahlbeteiligung kritisiert, die SPÖ sprach von einem Flop.

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