Kärnten bekommt Zehn-Euro-Münze – FPK raunzt

Kärnten bekommt Zehn-Euro-Münze – FPK raunzt

Die Münze Österreich bringt am Mittwoch eine Zehn-Euro-Sondermünze heraus.

Eine Seite der "Kärnten-Münze" ist das Ergebnis eines Wettbewerbs an Kärntner Schulen, auf der zweiten Seite wird die Falknerei als immaterielles UNESCO-Kulturerbe abgebildet, ebenso die Burg Landskron bei Villach. Wie die Münze Österreich in einer Aussendung bekanntgab, wird es 200.000 Stück dieser Münzen geben, 70.000 in Silber, 130.000 in Kupfer.

Die Sondermünze wird am Donnerstag auf der Burg Landskron der Öffentlichkeit präsentiert, doch noch vor ihrem Aufliegen gibt es Proteste der Kärntner Freiheitlichen. FPK-Finanzlandesrat Harald Dobernig empörte sich am Dienstag in einer Aussendung darüber, dass auf der Münze "Kärnten/Koroska" zu lesen ist. Dies sei eine "ungeheuerliche Vorgangsweise", erklärte er und forderte gleich, die Münze Österreich dürfe die Sondermünze "nicht in Verkehr bringen".

Dobernig bezog sich in seiner Aussendung auf einen Bericht in der "Kronenzeitung". Die Zeitung zitiert darin aber auch Andrea Lang, Sprecherin der "Münze Österreich". Sie erklärte: "Das ist keine Provokation, auch wenn ich die Aufregung verstehe. Aber der Bub geht halt in eine zweisprachige Schule, und das ist seine Lebenswelt." Die Entscheidung sei in der Jury gefallen - eines der Jurymitglieder war laut "Krone" übrigens Landesschulratspräsident Walter Ebner, ein Parteifreund Dobernigs.

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