Kärnten verabschiedet sich vom Spekulationsgeschäft

Kärnten verabschiedet sich vom Spekulationsgeschäft

Das Land Kärnten ist am Dienstag aus einer spekulativen, auf Schweizer Franken basierenden SWAP-Veranlagung ausgestiegen.

Die Kärntner Finanzreferentin Gaby Schaunig (S) erklärte auf APA-Anfrage, dass sich nach einer negativen Zinsentwicklung seit 2011 nun ein günstiges Zeitfenster für einen Ausstieg ergeben habe. Dennoch belaufen sich die Kosten dafür laut einer Aussendung auf 1,09 Mio. Euro. Insgesamt bleibt ein positiver Cashflow von 582.000 Euro.

Eingegangen wurde das Geschäft 2005, regulär wäre es bis Juli 2020 gelaufen. In Zukunft will sich das Land in Finanzdingen "möglichst risikoavers" verhalten. "Das war die einzige derivative Veranlagung", sagte Schaunig. Einen Regierungsbeschluss braucht es für die Transaktion laut der Finanzreferentin nicht. Für Landeshauptmann Peter Kaiser (S) ist der Ausstieg auch ein Signal für ein Spekulationsverbot an den Bund.

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