Justiz nimmt ÖVAG unter die Lupe

Justiz nimmt ÖVAG unter die Lupe

Korruptions-Staatsanwaltschaft Wien prüft Wiederaufnahme des Verfahrens wegen Verdachts auf Untreue und Bilanzfälschung.

Die Justiz nimmt erneut die Vergangenheit der Österreichischen Volksbanken AG (ÖVAG) unter die Lupe. Auf Basis einer neuen Anzeige prüft die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) Wien derzeit, ob sie ihr zuvor eingestelltes Verfahren wegen Verdachts auf Untreue und Bilanzfälschung fortführen wird. Laut "Standard" (Dienstag) finden bereits erste Einvernahmen statt.

In der neuen, von einer Privatperson eingebrachten Anzeige geht es um Kapitalerhöhungen und volksbankinterne Beteiligungsverkäufe. Zuvor hatte bereits die FPÖ eine Anzeige eingebracht, die dadurch ausgelösten Ermittlungen waren aber großteils eingestellt worden.

Zudem hat der ÖVAG-Aufsichtsrat nach der Teilverstaatlichung im Februar bei der Wirtschaftsprüfungskanzlei Ernst & Young eine Expertise über die "Ursachen für den Vermögensverfall" in Auftrag gegeben. Bisher habe die Prüfung aber keine strafrechtlichen relevanten Ergebnisse zutage gebracht, der Endbericht liege noch nicht vor, schreibt die Zeitung.

Indes hat der ehemalige ÖVAG-Vorstand Wolfgang Perdich, der seinen Posten mit Ende September zurückgelegt hatte, einen neuen Job gefunden. Vor wenigen Tagen ließ er sich laut "Standard" die Perdich Consulting GmbH ins Handelsregister eintragen, den Firmensitz teilt er sich mit ÖVAG-Vizeaufsichtsratschef Franz Zwickl.

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