Hypo startet Verkauf der Balkan-Töchter

Hypo startet Verkauf der Balkan-Töchter

Nun sind diese Südosteuropa-Banken in fünf Ländern auch offiziell am Markt. Schriftliche Interessensbekundungen sammelt die mit dem Verkauf beauftragte Investmentbank (Deutsche Bank) bis 7. Dezember 15 Uhr ein.

Dies gab die Hypo am Dienstag bekannt. Weitere Termine im Bieterverfahren wurden nicht genannt. Investoren, die sich bis 7. Dezember als mögliche Interessenten melden, kommen bei entsprechendem Nachweis ihrer Finanzkraft und aufsichtsrechtlicher Genehmigung, in weitere Runden - zunächst in die Datenräume.

Die Hypo behält sich vor, die Angebotsfrist jederzeit zu verlängern, den Prozess ganz oder teilweise zu ändern oder auch abzubrechen.

Zum Verkauf steht das Bankennetzwerk in Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Montenegro, Serbien und Slowenien („Südosteuropa Netzwerk“). Diese Banken sollen gebündelt "in einer rechtlich zu bildenden und noch weiter gestaltbaren Managementholding" mit Sitz in Österreich (SEE Holding) veräußert werden. Das Netzwerk besteht sowohl aus Banken als auch Leasingfirmen in der Region.

In dem Paket geht es um Banken mit knapp 11 Mrd. Bilanzsumme, 1,1 Millionen Kunden und 250 Filialen. Seit der Notverstaatlichung der Hypo in Österreich wurde das Südosteuropanetzwerk bereits um wesentliche Risiken und kritische Portfolioteile bereinigt.

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