Hypo-Schlacht: Aufpassen Herr Petzner

Hypo-Schlacht: Aufpassen Herr Petzner

Stefan Petzners Angriffe auf den Chef der Finanzprokuratur und Anwalt der Republik, Wolfgang Peschorn, sorgen für Empörung.

Der Chef der Finanzprokuratur und Anwalt der Republik, Wolfgang Peschorn, fand am Freitag gleich mehrere Verteidiger gegen Anwürfe des BZÖ-Politikers Stefan Petzner. Der frühere SP-Finanzminister Hannes Androsch sprach von einer "Sauerei". Der Grün-Mandatar und Vorsitzende des abgelaufenen Kärntner Hypo-Untersuchungsausschusses, Rolf Holub, war ebenso empört.

Petzner hatte behauptet, Peschorn habe im Kärntner U-Ausschuss in Fragen der Anwendbarkeit oder Nichtanwendbarkeit des Eigenkapitalersatzrechts bei der Hypo Alpe Adria gelogen oder sei "deppert" gewesen. Das wies Holub zurück: "Es gibt wenige Menschen, die mir im Ausschuss derart geholfen haben", sagte Holub heute zur APA. "Er ist einer der wenigen Aufrechten gewesen, der wirklich an Aufklärung und Aufdeckung interessiert war."

Und nun schreie ausgerechnet Petzner am lautesten, der eigentlich "aufpassen" müsse, so Holub unter Hinweis auf Petzners Wissen um Hypo-Vorgänge als enger Vertrauter des ehemaligen Kärntner Landeshauptmanns und Finanzreferenten Jörg Haider. Holub ortet zudem ein Naheverhältnis Petzners zum ehemaligen Hypo-Chef Wolfgang Kulterer. Dass die, "die uns das alles eingebrockt haben, jetzt anfangen, anständige Beamte abzumontieren, ist unfassbar".

Peschorn habe nach dem damaligen Wissensstand alles erklärt, sagte Holub. "Das glaube ich ihm."

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