Hypo – Nach Italien brauchen auch die Balkan-Töcher weiteres Kapital

Hypo – Nach Italien brauchen auch die Balkan-Töcher weiteres Kapital

Eine 150 Mio. Euro teure Rekapitalisierung der leasingskandalgeschüttelten Italien-Tochter der Hypo Alpe Adria ist zur Jahresmitte über die Bühne gegangen. Bevor - wie im Umstrukturierungsplan vorgegeben - die Banktöchter auf dem Balkan (Südosteuropanetzwerk) spätestens Mitte 2015 losgeschlagen sein müssen, werden in einigen Tochterbanken in dieser Region aber noch Kapitalerfordernisse abzudecken sein.

Das zum Verkauf gestellte Balkan-Netzwerk ist das Herzstück der notverstaatlichten Hypo Alpe Adria.

Namentlich in der Serbien-Tochter dürften Kreditverluste einen Kapitalzuschussbedarf aus der Zentrale der staatlichen österreichischen Krisenbank ergeben, wissen informierte Kreise. Stärkere Kapitalpolster werden, wie es zur APA heißt, von den örtlichen Aufsehern auch von Banken im angeschlagenen Land Slowenien erwartet - namentlich auch bei der dortigen Hypo-Tochter.

Ob und mit wie viel Geld Hypo-Einheiten auf dem Balkan noch im laufenden Jahr 2013 unterstützt werden müssen, ist derzeit offen. Um in dem schwierigen Umfeld Verkäufe zu erleichtern, soll laut Insidern alles Risiko herausgenommen werden, was neue Wertberichtigungen birgt.

Investoren interessierten sich nur für altlastenfreie Assets. Nach der Due Diligence und Datenraumphase wollen die Verkäufer im Lauf des Herbst verhandeln. Es kann für einzelne abgespaltene Teile und einzelne Töchter geboten werden. Bis auf Weiteres sähen die Verkäufer eine Paketlösung aber immer noch lieber. Aus Österreich hat die Erste Group für die Serbien-Bank aufgezeigt.

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