Hypo Alpe Adria: Weitere 700 Millionen Euro von Vater Staat

Hypo Alpe Adria: Weitere 700 Millionen Euro von Vater Staat

Die Republik Österreich als Eigentümerin muss nun bei einer Kapitalerhöhung 700 Millionen Euro besteuern, damit die Hypo Alpe Adria im Halbjahr noch bilanzieren kann.

"Die Hauptversammlung wird daher am 23. Juli 2013 eine Kapitalerhöhung in Höhe von 700 Mio. Euro beschließen, mit der die Einhaltung der bankaufsichtsrechtlichen Vorschriften hinsichtlich Kapitalausstattung und Großveranlagungsgrenzen gewährleistet werden soll", teilte die Hypo Alpe-Adria am Freitagabend ad hoc mit.

Anfang Juli hatte Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) bereits signalisiert, dass die budgetierten 700 Mio. Euro zumindest für die Halbjahresbilanz der Hypo Alpe-Adria-Bank ausreichen. In weiterer Folge rechnet die Ministerin allerdings mit zusätzlichem Kapitalbedarf für die Bank, dessen Höhe aber unter anderem von den noch ausstehenden EU-Vorgaben abhängen wird.

Rekapitalisierungsbeschluss am Dienstag

Mit dem auf EU-Geheiß vorgegebenen Abbau sind in der Hypo Alpe Adria neue Abschreibungen und Wertberichtigungen nötig. Wie hoch die Verluste per Ende Juni liegen, wurde in der Mittelung am Freitagabend vorerst nicht erläutert. "Der Verlust steht noch nicht fest", sagte Banksprecher Nikola Donig zur APA.

Kommenden Dienstag soll nun der formale Rekapitalisierungbeschluss fallen. Mit der Vorlage der endgültigen Halbjahresbilanz Mitte August wird Vorstandschef Gottwald Kranebitter wie angekündigt zurücktreten.

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