Hypo Alpe Adria: Italien-Tochter wird nicht geschlossen

Hypo Alpe Adria: Italien-Tochter wird nicht geschlossen

Dies versicherte Hypo-Finanzvorstand Johannes Proksch bei einem Treffen mit der Präsidentin der Region Friaul Julisch-Venetien, Debora Serracchiani, in Anwesenheit des Geschäftsführers der Hypo Alpe Adria Bank Italia, Lorenzo Snaidero, in Udine. Die Hypo Alpe-Adria Italia beschäftigt 370 Personen und hat ihr Hauptquartier in Udine.

Proksch berichtete über die Lage der Gruppe und versicherte, dass das Geldhaus vital sei. Serracchiani betonte, die Region Friaul garantiere ihre volle Unterstützung, damit die Jobs erhalten bleiben. Sie bezeichnete das Treffen mit Proksch als „offen und freundschaftlich“.

In Friaul Julisch-Venetien wird mit Sorge die Entwicklung rund um die Zukunft der Hypo Alpe-Adria beobachtet. Die Gewerkschaften haben die Regierung von Enrico Letta aufgerufen, Druck auf die Kärntner Bank und auf die Regierung in Wien zu machen, damit keine weiteren Jobs bei der Bank in Italien gestrichen werden. 370 Stellen seien gefährdet, warnte der Sprecher des Gewerkschaftsverbandes Fisac Cgil, Agostino Megale.

"Die Arbeitnehmer dürfen nicht für die fehlerhaften Beschlüsse des Managements bezahlen. Die Bank braucht einen glaubwürdigen Entwicklungsplan, der ihren Neustart auf unserem Gebiet zum Ziel hat", betonte Megale am Montag in einer Presseaussendung. Die Bank in Udine wird zur Zeit massiv verschlankt. So einigte man sich zuletzt mit den Gewerkschaften auf den Abbau von 97 Stellen.

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