Hypo Alpe Adria: Fekter geht von baldiger EU-Entscheidung aus

Hypo Alpe Adria: Fekter geht von baldiger EU-Entscheidung aus

Kernpunkte im Fall Hypo Alpe Adria: Neben dem für das vierte Quartal erwarteten Verkauf der Österreich-Tochter an einen indisch-britischen Investor soll die Hypo das Südosteuropa-Geschäft mit 250 Filialen und zuletzt 4.300 Beschäftigten bis Mitte 2015 losschlagen. Spätestens bis zum Ende dieses Jahres will Österreich laut Fekter zudem eine Entscheidung über die künftige Struktur der Bank treffen.

Eine Abspaltung des nicht verkaufsfähigen Geschäfts in eine Bad Bank lehnt die Finanzministerin weiter ab. "Bad Bank heißt, dass man alle Verlustbringer dem Steuerzahler umhängt. Wir suchen eine Möglichkeit einer Verwertungseinheit, die nicht zwangsläufig nur am Rücken des Steuerzahlers liegt", sagte sie.

In den kommenden Jahren dürfte die Hypo Alpe Adria weitere Staatshilfen benötigen, um ihren Abbau voranzutreiben. Wie hoch diese ausfallen könnten, sei jedoch nicht absehbar, sagte Fekter. "Das hängt alles davon ab, wie erfolgreich die Bank beim Verkauf ihrer Töchter ist." Experten und Politiker hatten für den schlimmsten Fall mit insgesamt mit bis zu sieben Mrd. Euro gerechnet. Rund drei Mrd. Euro hat die Bank schon erhalten.

Die Hypo Alpe Adria hat am Mittwoch für das erste Halbjahr 860 Mio. Euro Verlust gemeldet. Um die daraus entstandene Kapitallücke zu decken, muss der Staat wieder 700 Mio. Euro frisches Kapital in die Bank einschießen.

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