Heimischer Tourismus: Gästerekord in der Sommersaison

Heimischer Tourismus: Gästerekord in der Sommersaison

Die österreichische Tourismuswirtschaft blickt auf einen Rekordsommer zurück. Die Gästezahl stieg um 2,6 Prozent. Von Mai bis Oktober kamen insgesamt 19,95 Millionen Touristen.

Wien - Die heimischen Tourismusbetriebe freuen sich derzeit über den Schnee für die bereits angelaufene Wintersaison und blicken zufrieden auf die Nachfrage im Sommerhalbjahr 2013 (Mai bis Oktober) zurück. Mit einem Gästeplus von 2,6 Prozent auf 19,95 Millionen verbuchten sie einen Urlauberrekord, geht aus den vorläufigen Ergebnissen der Statistik Austria von heute, Dienstag, hervor.

Etwas weniger stark stieg die Zahl der Nächtigungen - diese legten gegenüber dem Vorjahr um 1,1 Prozent auf 66,44 Millionen zu. Bessere Ergebnisse erzielte die Branche aber nur in den Jahren vor 1995 - der höchste je erreichte Wert bei den Übernachtungen lag bei 78,12 Millionen im Jahr 1991, der geringste bei 58,98 Millionen im Jahr 2006.

Die Zuwächse heuer verdankt die Branche der regen Nachfrage aus dem Ausland, vor allem aus Deutschland. Die Gästeankünfte aus dem Ausland erhöhten sich um 3,6 Prozent auf 13,01 Millionen, die inländische Urlauberzahl stieg um nur 0,7 Prozent auf 6,94 Millionen.

Ein Drittel der Übernachtungen durch Gäste aus Deutschland

Auch bei den Übernachtungen sorgten die ausländischen Urlauber mit einem Plus von 1,8 Prozent auf 46 Millionen für den spürbaren Zuwachs. Die Nächtigungen durch inländische Touristen gingen sogar um 0,3 Prozent auf 20,44 Millionen leicht zurück.

Die Deutschen sorgten mit 24,9 Millionen Übernachtungen (plus 1,4 Prozent) für über ein Drittel aller Nächtigungen in Österreich und für über die Hälfte (54,1 Prozent) aller Ausländernächtigungen. Überdurchschnittliche Zuwächse gab es heuer im Sommer auch bei den Nächtigungen durch Russen (plus 9,6 Prozent), Briten (plus 8,7 Prozent), Amerikaner (plus 6,6 Prozent) sowie Ost- und Südosteuropäer - Polen (plus 5,7 Prozent), Tschechen (plus 4 Prozent) und Ungarn (plus 3,9 Prozent).

Einen Nächtigungsrückgang gab es hingegen bei den Dänen (minus 2,3 Prozent), Italienern (minus 2,1 Prozent) und Holländern (minus 1,8 Prozent).

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