dayli-Chef Haberleitner: "Von einer drohenden Insolvenz kann gar keine Rede sein"

dayli-Chef Haberleitner: "Von einer drohenden Insolvenz kann gar keine Rede sein"

Der Eigentümer der Nahversorgungskette dayli, Rudolf Haberleitner, hat Aussagen aus Kreditschützer-Kreisen über eine drohende Insolvenz seines Unternehmens am Montagabend gegenüber der APA empört zurückgewiesen.

"Davon kann gar keine Rede sein. Wir haben keine Kredite und nur Lieferantenverbindlichkeiten", betonte Haberleitner. "Es gibt auch kein Zahlungsmoratorium, das ist ein Unsinn."

Wahr sei lediglich, dass man die Lieferanten um längere Zahlungsziele ersucht habe, und man sei "mit allen Lieferanten im besten Einvernehmen". Berichte über eine drohende Insolvenz seien kreditschädigend, klagte Haberleitner, "so kann eine Insolvenz entstehen".

Der Gewerkschaft wirft Haberleitner vor, seinem Unternehmen durch den Streit um die Sonntagsöffnung über 20 Mio. Euro an Schaden zugefügt zu haben. "Wir haben 3.800 Mitarbeiter in Österreich, die wollen wir alle halten", sagte Haberleitner. Weitere 1.500 Leute habe man aufnehmen wollen, das habe aber die Gewerkschaft verhindert, so der dayli-Chef.

Die gute Nachricht: Offenbar gibt es bereits konkretere Pläne über den Einstieg eines Investors. Derzeit laufe die Due Diligence eines ausländischen Investors, der den Rollout und die Finanzierung des Konzerns gemäß 4-Jahres Business-Plan auch ohne Banken und ohne Kreditversicherer absichern könne, so Haberleitner.

Haselsteiner und Waffenproduzent Glock sollen Flughafen Klagenfurt retten

Wirtschaft

Haselsteiner und Waffenproduzent Glock sollen Flughafen Klagenfurt retten

Regierung einig: Steuerreform vor Beschluss

Politik

Regierung einig: Steuerreform vor Beschluss

Slideshow
Shopping-Neuheiten: Diese Stores kommen heuer nach Österreich

Wirtschaft

Shopping-Neuheiten: Diese Stores kommen heuer nach Österreich