Grasser weiter gut bei Kassa

Grasser weiter gut bei Kassa

Die zahlreichen juristischen Auseinandersetzungen und die vielen Vorwürfe gegen ihn würden sich negativ auf seine Geschäfte auswirken, kritisiert der frühere Finanzminister Karl-Heinz Grasser häufig. Aber ganz so trist sieht die Bilanz seines Unternehmens Valuecreation für das Jahr 2012, die seit kurzem im Firmenbuch einsichtig ist, nicht aus.

Das Ein-Personen-Unternehmen weist immer noch einen Bilanzgewinn von 366.698,83 Euro auf – davon waren 309.346,29 Euro Gewinnvortrag aus dem vorangegangenen Geschäftsjahr. Der „Kassenbestand, Schecks, Guthaben bei Kreditinstituten“ wird für 2012 mit 174.042,99 Euro angegeben – im Jahr zuvor waren es noch 325.000 Euro. Im kommenden Jahr hat KHG gleich mehrere Termine vor Gericht. Der Prozessreigen startet am 27. Jänner um 14 Uhr. Da wird die Klage Grassers gegen seinen früheren Steuerberater und dessen Kanzlei am Handelsgericht Wien verhandelt.

Noch nicht fertiggestellt ist die Anklage gegen Grasser wegen angeblicher Abgabenhinterziehung, hier ist zwar die Arbeit der Ermittler so gut wie fertig, aber es müssen nochmals Unterlagen vom Steuerberater abgeglichen werden. Bei einer Verurteilung könnte KHG, für den die Unschuldsvermutung gilt, eine Geldstrafe von 15 Millionen Euro und eine Nachzahlung von rund 5 Millionen Euro an die Finanz sowie eine Haftstrafe drohen. Mit dem Bilanzgewinn aus der Valuecreation wäre ein solcher Betrag nicht zu bestreiten.

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