Friendshops.at: Kleine Geschäfte bieten gemeinsames Kundenbindungsprogramm

Friendshops.at: Kleine Geschäfte bieten gemeinsames Kundenbindungsprogramm

Kunden können sich mittels sozialer Medien wie Facebook oder Twitter registrieren und bekommen dann meist einen Startbonus im jeweiligen Geschäft und in weiterer Folge umsatzabhängige Vergütungen. In jedem Geschäft, das dem friendshops-Verbund angehört, sammeln Kunden so Bonuspunkte. Neben selbst gesammelten Bonuspunkten, profitieren Kunden auch von den Bonuspunkten von Freunden, die diese als friendships-User geworben haben.

Derzeit machen bereits rund 30 Geschäfte, vorwiegend in Wien, mit. „Aber das Konzept soll auf ganz Österreich ausgedehnt werden“, erklärt friendshops.at-Geschäftsführer Bernhard Morawetz. "Ziel ist es, dass Kunden stets einen Anreiz haben, bei den kleinen Anbietern einzukaufen", ergänzt Morawetz.

Bisher dabei sind kleine, originelle Wiener Läden dabei wie Tankai, eine Taschengeschäft mit Waren der Designerin Angelika Kaspurz, im 9. Bezirk in der Berggasse 14. Der Friseur Peter Maritz in der Siebensterngasse 25 (7. Bezirk), die Modefirma District7 in der Siebensterngasse 35 und das Lokal Lux in der Spittelberggasse 3. Die einzige Koooperation außerhalb Wiens ist derzeit das „We love cakes“ in St. Pölten (Rathausplatz 15).

So funktioniert friendshops.at:

1. Schritt: Registrierung und Kundencode holen:

Michaela hat sich auf einen Einladungslink bei Facebook, Twitter, etc. registriert. Sie braucht bloß eine E-mail und ein Passwort anzugeben. Nach erfolgter Registrierung hat sie sofort bei allen Anbietern einen Startbonus. Vor dem Einkaufen holt sie im Konto ihren Kundencode (QR-Code), fotografiert ihn mit dem Handy oder druckt ihn aus. Dieser Code gilt bei allen Anbietern. Auf dem handy hat sie ihn als Foto abgespeichert und somit stets bei sich.

So funktioniert das Bonussystem

Michaela ist bei friendshops registriert. Sie hat im Taschengeschäft Tankai einen Startbonus von 5 Euro. Mindesteinkaufsmenge sind 100 Euro. Ihr gefällt eine Tasche um 160 Euro. Sie zeigt beim Bezahlen ihren Code. Die Verkäuferin scannt den Code mit dem Smartphone oder tippt die Nummer in eine Maske im Internetbrowser. Das Programm erkennt Michi112 und zeigt die bestehenden Boni an. In diesem Fall sind 500 Bonuspunkte. Michaela zahlt 5 Euro weniger und erhält für diesen Einkauf 680 Bonuspunkte für den nächsten Einkauf. 100 Bonuspunkte sind 1 Euro.

Freunde einladen:

Lädt Michaela Freundinnen ein, erhält sie für deren Einkäufe zusätzlich Bonuspunkte, sieht aber nicht, von wem. In ihrem Konto werden diese Bonuspunkte gesammelt und beim nächsten Einkauf zahlt sie noch weniger. All das kann sie in ihrem Konto und kontrollieren. Mit den Freunden oder Freundinnen ihrer Freundin hat Michaela nichts mehr zu tun. Es gibt nur direkte Beziehungen.

Vorteil für Firmen sind die messbare Werbekosten

friendshops funktioniert ähnlich wie andere Freundschaftswerbungen. Allerdings ist dieses System IT-gestützt und mit variablen Belohnungen, je nach Umsatzhöhe. Dadurch werden die Werbekosten genau messbar. Die Boni legt jeder Händler selbst fest.

User registrieren sich gratis. Anbieter zahlen an friendshops eine geringe erfolgsabhängige Provision, aber keine Fixkosten

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