FPÖ-NÖ: Weichen für neuen Landeschef werden gestellt

FPÖ-NÖ: Weichen für neuen Landeschef werden gestellt

In der niederösterreichischen FPÖ sind am Freitagnachmittag die vor einer Woche angekündigten Weichenstellungen im Gang gewesen: Barbara Rosenkranz gab dem Vorstand bekannt, dass sie nach zehn Jahren als Landesobfrau abtritt. Nachfolger soll - der mit ihr nicht verwandte - Walter Rosenkranz werden. Ein außerordentlicher Landesparteitag muss einberufen werden. Als mutmaßlicher Termin gilt der 9. Juni.

Im Vorfeld der Sitzung, zu der auch Bundesparteichef Heinz-Christian Strache kam, bestätigte Walter Rosenkranz auf APA-Anfrage, dass er als Landesobmann zur Verfügung stehe. Er werde für die Funktion kandidieren.

Barbara Rosenkranz hatte die Landesgruppe nach der Wahlschlappe 2003 übernommen, als die Freiheitlichen nur knapp den Verbleib im Landtag geschafft hatten. Fünf Jahre später führte sie die Partei zu 10,47 Prozent und zum Wiedereinzug in die NÖ Landesregierung. Nach der jüngsten Wahl am 3. März, bei der es für die FPÖ ein Minus von 2,26 Prozentpunkten setzte, das den Verlust zweier Mandate und des Regierungssitzes zur Folge hatte, wurde zunehmend Kritik an der Landesobfrau laut. Zuletzt war sogar von Misstrauen die Rede.

Ende vergangener Woche gab Barbara Rosenkranz schließlich dem Bundespräsidium der FPÖ ihren Rücktritt bekannt. Sie wolle den Freiheitlichen auch im Hinblick auf die bevorstehende Nationalratswahl eine "Zerreißprobe ersparen", argumentierte sie in einer Pressekonferenz mit Strache. Barbara Rosenkranz wird im Herbst ins Parlament zurückkehren.

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