FPÖ zeigt Ex-ORF-Chefin Monika Lindner wegen Verdacht der Untreue an

FPÖ zeigt Ex-ORF-Chefin Monika Lindner wegen Verdacht der Untreue an

Die FPÖ hat gegen die frühere ORF-Generaldirektorin und nunmehrige "Wilde" Nationalratsabgeordnete Monika Lindner eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft gerichtet.

Die FPÖ hat gegen die Ex-ORF-Generaldirektorin und nunmehrige freie Nationalratsabgeordnete Monika Lindner eine Sachverhaltsdarstellung wegen des Verdachts der Untreue an die Staatsanwaltschaft gerichtet.

In der Anzeige werde der Verdacht geäußert, dass Lindner als ORF-Chefin zwischen den Jahren 2002 und 2006 Aufträge für Image-Kampagnen und ein Marken-Redesign des ORF "ohne korrekte Ausschreibung " vergeben habe, schreibt die "Kronen Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe). Davon habe sehr oft die Werbeagentur von Günter Lebisch - er ist der Lebenspartner Lindners - profitiert, heißt es demnach in der FP-Anzeige.

ORF prüft

Die Auftragsvergabe unter der früheren ORF-Generaldirektorin Monika Lindner wird auch vom ORF untersucht. Der Stiftungsrat wird sich in seiner nächsten Sitzung am 14. November mit der Vergabe von Werbeaufträgen an Lindners Lebensgefährten beschäftigen. Lebisch hatte während der Amtszeit der Ex-ORF-Chefin Beratungsaufträge mit einem kolportierten Volumen von über zwei Millionen Euro erhalten. Am Mittwoch wurde die ORF-Revision mit einer Prüfung der Vorgänge beauftragt. Erste Ergebnisse dieser Prüfung sollen bis Mitte November vorliegen.

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