FPK-Finanzreferent Dobernig will bei Prostitution mitkassieren

FPK-Finanzreferent Dobernig will bei Prostitution mitkassieren

Kärntens Finanzlandesrat Harald Dobernig (FPK) hat einen Gesetzesentwurf in Begutachtung geschickt, der eine Landessteuer auf Prostitution vorsieht.

Konkret ist darin vorgesehen, dass jede Prostituierte pro Monat 100 Euro - indexangepasst - an die Landesverwaltung zahlen muss. Der Abgabenpflicht unterliegen laut Entwurf sowohl legale Prostitution in Bordellen als auch der illegale Straßenstrich.

In den Erläuterungen zum Begutachtungsentwurf heißt es, dass sich das Land bei der neuen Steuer seines "Abgabenerfindungsrechts" bedient. In Kärnten gibt es durchschnittlich rund 360 registrierte Prostituierte. Es wird mit einem jährlichen Abgabenvolumen von 500.000 Euro gerechnet. Davon abzuziehen sind die Kosten für den Verwaltungsaufwand. Bei behördlich bewilligten Bordellen ist die Prostitutionssteuer wie die Ortstaxe vom Bordellbetreiber einzuheben und abzuführen.

In den anderen Bundesländern gibt es keine derartige Besteuerung von Prostitution.

"Wir bleiben Kärnten treu"

Als Ergänzung hier ein Werbespot mit Harald Dobernig - damals trat der ehemalige Büroleiter von Jörg Haider noch für das BZÖ an.

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