Flughafen: Wiener Einspruch gegen dritte Piste

Flughafen: Wiener Einspruch gegen dritte Piste

Aus formalen Gründen Einspruch der Stadt gegen positiven Umweltverträglichkeitsbescheid.

Die Stadt Wien hat überraschend auch Einspruch gegen den positiven Umweltverträglichkeitsbescheid für den Bau der dritten Start- und Landepiste beim Flughafen Schwechat eingelegt. 25 Beschwerden waren beim Amt der niederösterreichischen Landesregierung bis zur Frist am 24. August eingelangt. Der Einspruch habe aus Sicht der Stadt Wien rein formale Gründe.

Nur über diesen Umweg - eine "juristische Spitzfindigkeit", wird Erich Valentin (SPÖ), Vorsitzender des Umweltausschusses im Gemeinderat in der "Presse" (Montag-Ausgabe) zitiert - sei es möglich, einerseits eine ergänzende Stellungnahme in das Berufungsverfahren einzubringen, andererseits auch die Parteistellung der Stadt in diesem Verfahren vor dem Umweltsenat zu sichern. In der "ergänzenden Stellungnahme" pocht die Stadt Wien laut Zeitung wenig überraschend auf Lärmschutz bei Betrieb einer dritten Piste.

Die Stadt Wien hatte Mitte August noch nichts gegen den Bau der dritten Piste am Flughafen Wien einzuwenden: Es werde keinen grundsätzlichen Einspruch gegen den Bescheid der Umweltverträglichkeitsprüfung geben, sagte Valentin damals gegenüber der APA. "Die Stadt Wien hat den Bescheid bereits eingehend geprüft". Die Wiener Position, wonach der Bau der dritte Piste als sinnvoll erachtet werde, bleibe unverändert - auch wenn es Verbesserungen für dicht besiedelte Gebiete geben müsse, hieß es damals.

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