Faymann fürchtet die Kettenreaktion

Faymann fürchtet die Kettenreaktion

Ende Juni könnte es die ersten Schritte in Richtung Finanztransaktionssteuer geben.

Angesichts der Spanien-Krise und der bevorstehenden Griechenland-Wahl hat sich Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) dafür ausgesprochen, den Euro auf mögliche Kettenreaktionen vorzubereiten. Die Instrumentarien dafür seien nicht in wenigen Wochen zu schaffen, aber am Ende dieses Prozesses solle eine Banken-Union stehen, mit strengen Regeln für Banken und Finanzmärkte und einer gemeinsamen und unabhängigen Bankenaufsicht, die so streng organisiert sein müsse wie die Finanzmarktaufsicht in Österreich, sagte Faymann zu den Tageszeitungen "Kurier" und "Österreich".

"Es war sicher ein Fehler, den Euro ins Leben zu rufen, ohne die nötigen Instrumentarien zur Kontrolle und zur Absicherung zu schaffen. Aber das müssen wir jetzt nachholen - da müssen wir durch", sagte Faymann zu "Österreich" (Sonntagausgabe). Die USA, so Faymann, hätten "mehr Schulden als Europa". "Aber sie haben die nötigen Instrumentarien, diese Schulden gemeinsam zu bewältigen", so der Kanzler.

Vom Europäischen Rat Ende Juni erwartet sich Faymann erste Schritte. Der Kanzler: "Es müssen effiziente Wachstumsmaßnahmen beschlossen und Gelder, die noch nicht abgerufen wurden, in Beschäftigungsprogramme investiert werden. Außerdem hoffe ich auf konkrete Pläne für die Finanztransaktionssteuer."

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