Exporte im Vorjahr deutlich gestiegen

Exporte im Vorjahr deutlich gestiegen

Am stärksten sind die Exporte in asiatische Schwellenländer angewachsen.

Österreich führte im vergangenen Jahr wieder deutlich mehr Waren und Dienstleistungen aus. Die Exporte stiegen von 152 Milliarden Euro im Jahr 2010 auf geschätzte 170 Milliarden Euro (58 Prozent des BIP) im Jahr 2011. Dies geht aus einem Bericht des Finanzministeriums über die Tätigkeit des Beirats für 2011 gemäß Ausfuhrförderungsgesetz hervor, der heute im Hauptausschuss des Nationalrats Thema war, so die Parlamentskorrespondenz. Der Warenverkehr erhöhte sich von 109 auf 122 Milliarden Euro.

Besonders stark war die Steigerung im Warenverkehr mit asiatischen Schwellenländern wie Indien, Indonesien, Malaysia und Thailand (+25 Prozent bis +105 Prozent). Aber auch nach Brasilien (+15 Prozent) und Russland (+16 Prozent) wurden deutlich mehr Waren ausgeführt. Hohe Exportsteigerungen wurden auch nach Japan (+27 Prozent) und in die USA (+29 Prozent) verzeichnet.

Die Exporte in die EU, die volumenmäßig die wichtigsten sind, wuchsen um 10 Prozent. "Soliden Zuwachsraten nach Belgien, Polen, Schweden und Tschechien stand ein unterdurchschnittliches Exportwachstum nach Italien, Spanien, Slowenien und in die Slowakei gegenüber", heißt es.

Das Ausfuhrförderungsgesetz ermöglicht die Gewährung von Bundeshaftungen von derzeit bis zu 50 Milliarden Euro. Per Jahresende 2011 war dieser Rahmen mit einem Haftungsstand von 37,1 Milliarden Euro ausgenützt. Im Jahr 2011 wurden Haftungen von insgesamt rund 4,7 Milliarden neu übernommen, davon fielen rund 2,7 Milliarden auf Garantien und rund 1,8 Milliarden auf Wechselbürgschaften.

Über 50 Prozent der Haftungen betreffen Projekte mit einer Laufzeit von über 5 Jahren. Als wichtigster Kunde von Ausfuhrförderungen gilt die Industrie, rund die Hälfte aller Exportgarantien gehen an die Metallindustrie (25 Prozent) und die Energie- und Elektroindustrie (22 Prozent).

Die Höhe der Entschädigungen für Export-, Rück- und Beteiligungsgarantien, exklusive Umschuldungen, betrug 2011 92 Millionen Euro.

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