Ex-Minister Niki „Sumsi“ Berlakovich auf großem Fuß

Ex-Minister Niki „Sumsi“ Berlakovich auf großem Fuß

Nikolaus Berlakovich, glückloser Ex-Umweltminister der ÖVP (Stichwort: „Sumsi-Gate“), war in aktiven Zeiten auf jedem sprichwörtlichen Kirtag zu Hause.

Dokumentiert wurden die zahlreichen Repräsentationen Berlakovichs einst auf der Homepage des Umweltressorts, wo mehr als 4.000 Veranstaltungsfotos des HBM (Herrn Bundesministers) in hochauflösender Qualität zum Download bereitstanden.

Der Eventreigen war nicht umsonst, wie nun die Beantwortung einer FPÖ-Anfrage dokumentiert. 176.000 Euro an Repräsentationsausgaben waren 2013 für das Umweltressort vorgesehen. 366.000 Euro wurden ausgegeben, darunter 250.000 Euro für Empfänge und Verleihungen, 17.000 Euro für Auslandsreisen des HBM und 46.000 Euro für „diverse Veranstaltungen“. Auch die sogenannte Amtspauschale für „halboffizielle Anlässe“, etwa Trinkgelder und kleine Spenden, ließ sich der Minister voll auszahlen. 770,33 Euro pro Monat sind dafür vorgesehen. Im Dezember, den er beruflich nicht mehr voll ausschöpfte, ließ er sich noch einmal 384,97 Euro gutschreiben. Macht knapp 9.000 Euro an Körberlgeld.

Die restlichen Regierungsmitglieder gaben sich demgegenüber fast bescheiden. 3,9 Millionen Euro waren für Repräsentationskosten im Budget veranschlagt. 2,6 Millionen Euro gaben die Damen und Herren Minister aus. Am sparsamsten war Michael Spindelegger, der auch als Außenminister seinem Ruf als Sparmeister der Nation gerecht wurde. Gut eine Million Euro hätte er für Empfänge usw. flüssig machen können. Nur 519.000 Euro hat Spindelegger als Außenrepräsentant der Republik ausgegeben. Ein Schelm, wer ihm eingeschränkte Aktivität unterstellt.

Das bescheidenste Repräsentationsbudget hat übrigens Sozialminister Rudolf Hundstorfer zu verantworten. 12.000 Euro standen ihm zur Verfügung. 2.100 Euro hat Hundstorfers Ressort ausgegeben. Und zwar „für den Ankauf eines Tisches (1.980 Euro) und ein Gastgeschenk (120 Euro)“.

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