Ewald Stadler entdeckt sein Herz für (christliche) Flüchtlinge

Ewald Stadler entdeckt sein Herz für (christliche) Flüchtlinge

Der BZÖ-Europaabgeordnete Ewald Stadler, der in Österreich und in der EU für eine strengere Asylpolitik einsetzt, tritt nun für leichteren Zugang für Flüchtlinge ein - allerdings nur in der Türkei.

Flüchtlinge aus Syrien, besonders solche christlicher Herkunft, bedürften medizinischer Behandlung. "Wir müssen unbedingt Druck auf die Türkei machen, die ihre Einreisebedingungen für syrische Flüchtlinge verschärft hat", so Stadler in einer Aussendung am Donnerstag. Stadler weiter: "Die EU lässt die Christen im Stich und belohnt die Islamisten".

Der frühere FPÖ-Politiker und Weggefährte von Jörg Haider sorgte in der Vergangenheit immer wieder mit Bemerkungen für Aufsehen, die als flüchtlingsfeindlich gewertet wurden. So soll Stadler 1995 während des Jugoslawien-Krieges erklärt haben, die Vertreibung von serbischen Zivilisten durch Kroaten in der Krajina sei "nicht so interessant" bzw. eine "Falschmeldung". Die EU-Asylstrategie kritisierte Stadler zuletzt mit der Begründung, diese ziele auf die "Ausweitung der Rechte von Asylwerberinnen ab".

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