Einkommen: Österreichs Bauern unter den Top-Verlierern ...

Einkommen: Österreichs Bauern unter den Top-Verlierern ...

Österreichs Bauern mussten 2012 einen Einkommensverlust von mehr als 10 Prozent hinnehmen. Das Realeinkommen in der österreichischen Landwirtschaft sank damit auf das Niveau von 2006. Den stärksten Zuwachs innerhalb der EU verzeichneten die Landwirte in Belgien. Dort wuchs das Einkommen um 30 %.

Wohl kaum eine Berufsgruppe in der Europäischen Union verzeichnet solche Einkommensschwankunge wie jene der, in der Landwirtschaft tätigen.

Konnten sich Österreichs Bauern im Jahr 2011 noch über einen durchschnittlichen Einkommenszuwachs von mehr als zehn Prozent freuen, so rutschte ihr reales Einkommen heuer wieder um mehr als 10 Prozent ab. Das geht aus der heute veröffentlichten Schätzung des statistischen Amtes der Europäischen Union (Eurostat) hervor.

Laut Eurostat stieg das "reale landwirtschaftliche Einkommen je Arbeitskraft" – wie der Ausdruck im schönsten Statistikdeutsch heißt – in der EU um ein Prozent. Den stärksten Zuwachs verzeicheten die Belgier (+ 30,0 %), vor den Niederländern (+14,9 %), den Litauern (+13,6%) und den deutschen Landwirten, die sich immerhin noch über ein Plus von 12,1 % freuen konnten.

Am unteren Ende der Tabelle finden sich an vierter Position die Österreicher, deren reales Einkommen heuer um 10,2 % fiel. Noch schlimmer traf es die slowenischen Bauern, die einen Einkommensverlust von 15,1 % hinnehmen mussten. Deren reales Einkommen lag im Jahr 2012 unterhalb des Niveaus von 2005 (Basisjahr des zugundeliegenden Index). Einen noch größeren Einkommensverlust mussten die ungarischen (-15,7%) und die rumänischen Landwirte (-16,4%) hinnehmen. Deren reales Einkommen lag aber 2012 immerhin noch um 52,7 % bzw. 29,8 % über dem Niveau von 2005. Zum Vergleich: Das der österreichischen Bauern lag 2012, laut den Eurostat-Daten, um 14,4 % über dem Niveau von 2005.

Den stärksten Anstieg erzielten seit dem Basisjahr 2005 übrigens die Landwirte in Estland, die einen Zuwachs von 109,8 % verzeichneten.

Wie stark die Einkommensschwankungen im Agrarbereich sind zeigt das Beispiel Belgien: Dort sank das Einkommen, welches heuer um die 30 % anstieg, im Jahr 2011 um satte 22,5 %.

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