Eiertanz um Harald Dobernig geht weiter

Eiertanz um Harald Dobernig geht weiter

Die politische Zukunft des FPK-Politikers Harald Dobernig ist noch immer nicht entschieden. Es ist noch nicht fix, ob er auf sein Mandat verzichtet.

Ein Rückzug des Kärntner FPK-Politikers Harald Dobernig ist doch noch nicht fix. Das sagte ein Sprecher des scheidenden Finanzlandesrats am Sonntag zur APA. Es gebe darüber aber Gespräche. Ob Dobernig in den Landtag geht oder auf sein Mandat verzichtet, werde sich erst in den nächsten Tagen entscheiden. FPK-Parteichef Christian Ragger will, dass Dobernig, wie auch Gerhard Dörfler und ein weiterer Abgeordneter auf ihre Mandate verzichten.

Aussagen Dobernigs, wonach dieser nicht in den Landtag müsse und "kein politischer Versorgungsfall" sei, sollten nicht seinen Rückzug ankündigen, sondern klar machen, dass der Politiker, sollte er sein Mandat annehmen, dies nicht wegen des Geldes tue, so der Sprecher.

Der neue Kärntner Landtag wird sich am Donnerstag konstituieren. Ob es dann zur Bildung eines freiheitlichen Klubs kommt, ist weiter fraglich. Drei der sechs errungenen Sitze stehen Dörfler, Dobernig und Hannes Anton zu. Wegen deren Weigerung, einen Mandatsverzicht zu unterschreiben, versagt ihnen Ragger den Beitritt zu einem blauen Klub. Somit steht es drei zu drei, für einen Landtagsklub notwendig sind jedoch mindestens vier Abgeordnete.

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