Der Poker um Beamtengehälter geht in die nächste Runde

Der Poker um Beamtengehälter geht in die nächste Runde

Österreichs Beamte wollen sich bei den Gehaltsverhandlungen nicht drücken lassen. Vor Beginn der vierten Runde droht Gewerkschaftschef Fritz Neugebauer mit Kampfmaßnahmen.

Die Beamten-Gehaltsverhandlungen gehen morgen, Dienstagabend, in die vierte Runde. Überschattet werden die Verhandlungen nicht nur von den Sparvorgaben, die von Koalitionsverhandlungen ausgehen, sondern vor allem auch von der Drohung der Gewerkschaft mit Kampfmaßnahmen.

Der Bundesvorstand der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) hatte gewerkschaftliche Maßnahmen gebilligt, wenn die Regierung nicht auf die Forderungen eingeht. Und von Gewerkschaftsseite war zu hören, dass bereits am kommenden Donnerstag eine große Demonstration in Wien stattfinden könnte, wenn auch die vierte Verhandlungsrunde keine Fortschritte bringen sollte. Die Zeichen dafür stehen jedenfalls nicht günstig. Der Forderung von GÖD-Vorsitzendem Fritz Neugebauer, dass auch Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP) an den Verhandlungen teilnehmen sollten, kommt die Regierung zumindest vorerst noch nicht nach. Erzürnt hat die Gewerkschaft, dass Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) in der dritten Runde vor drei Wochen nicht bereit war, den Beamten eine Abgeltung der Inflation zuzugestehen und dann später auch noch laut über eine Aussetzung eines Biennalsprunges nachgedacht hatte.

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