Dayli – Verdächtiger in Millionenbetrug identifiziert

Dayli – Verdächtiger in Millionenbetrug identifiziert

Es handle sich nicht um einen Italiener, sondern um einen serbisch-österreichischen Doppelstaatsbürger, der dem Ex-Dayli-Chef Haberleitner die Million abgeknöpft haben soll. Gegen ihn werde auch schon in Wien in einer anderen Causa wegen Betrugsverdachts ermittelt, berichten die "Presse" und die "Salzburger Nachrichten". Daher werden die Ermittlungen nun von der Staatsanwaltschaft Wels nach Wien abgetreten.

Haberleitner hatte Ende Juni auf der Suche nach einem Investor für die angeschlagene Drogeriemarktkette in Udine einen vermeintlichen italienischen Geschäftsmann getroffen, der ihm eine Kapitalspritze versprochen hatte. Dafür müsse Haberleitner selber aber eine Million in bar mitbringen, dieses Geld - aus dem Dayli-Vermögen - hatte der vermeintliche Investor aber an sich genommen und war verschwunden, hieß es.

Kurios auch, wie sich der Betrug angebahnt haben soll: Haberleitner habe bei der Polizei ausgesagt, er sei von einem Oberösterreicher auf eine Chiffreanzeige in einer österreichischen Zeitung hingewiesen worden, heißt es in den "SN".

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