Coca-Cola Hellenic pumpt 40 Mio. Euro in Standort Burgenland

Coca-Cola Hellenic pumpt 40 Mio. Euro in Standort Burgenland

Der Getränkeabfüller Coca-Cola Hellenic hat rund 40 Mio. Euro in die Erweiterung seines Standortes Edelstal im Burgenland investiert. Gleichzeitig wurde die Produktion in Wien im vergangenen August nach mehr als 55 Jahren geschlossen.

In Edelstal entstanden dadurch 150 neue Arbeitsplätze, in Wien gingen aber insgesamt rund 80 Jobs verloren, hieß es aus dem Unternehmen zur APA. Morgen, Donnerstag, wird die neue Produktions- und Logistikzentrale offiziell eröffnet.

Damit werden nun neben Römerquelle alle hauseigenen Limonaden wie Coca-Cola, Fanta und Sprite im burgenländischen Edelstal abgefüllt und von dort vertrieben. Weil Österreich ein "Land der Kaffee- und Leitungswassertrinker" sei, sieht das Unternehmen hierzulande noch genügend Wachstumspotenzial.

Nicht nur Cola wird in Österreich abgefüllt

Coca-Cola Hellenic beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter in Österreich und erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 338 Mio. Euro. Neben der Limonade zählen auch Nestea, Cappy, Römerquelle, emotion, der Energy-Drink burn und das Sportgetränk Powerade zur Produktpalette.

Coca-Cola Hellenic Österreich ist ein Tochterunternehmen der Coca-Cola HBC AG mit Sitz in der Schweiz. Seit vergangenen Montag notiert das Unternehmen an der Börse in London mit Zweitlistungen in New York und Athen. Zuvor war die Erstlistung von Coca-Cola Hellenic in Athen.

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