Baumgartner bekommt einen Bambi

Baumgartner bekommt einen Bambi

Der Extremsportler Felix Baumgartner hat nicht nur diverse Sprung-, Höhen- und Marketing-Weltrekorde gebrochen, nun bekommt er auch noch einen "Bambi" aus dem Hause Burda. Die Jury vergleicht das Red Bull-Projekt gar mit der Mondlandung.

Zuletzt hatte Felix Baumgartner mit verunglückten politischen Ideen ein wenig an seinem eigenen Image gekratzt. Doch in Erinnerung wird den meisten nicht seine Forderung nach einer "gemäßigten Diktatur" bleiben, sondern das Stratos-Projekt. Das von Red Bull aufgezogene Weltereignis der jüngeren (Werbe)Geschichte sorgte nicht nur in der Heimat Österreich, sondern in aller Welt für exorbitant hohe Einschaltquoten.

Nun drängt Baumgartner, der nach Stratos dem Extremsport Adieu sagen wollte, nochmals ins Rampenlicht - besser gesagt: Er wird gedrängt. Denn am 22. November wird er bei der Verleihung der "Bambi"-Preise in Düsseldorf einen solchen Preis in der "Millenium"-Kategorie erhalten. Das hat der Verlag Hubert Burda Media, der die Bambis vergibt, heute bekannt gegeben. Die offizielle Begründung der Jury laut Branchendienst kress: "Baumgartner brach mit seiner jahrelang vorbereiteten Aktion nicht nur drei Rekorde, er sorgte auch für einen globalen Medien-Event durch alle Generationen, wie es ihn seit der Mondlandung in den 60er-Jahren nicht mehr gegeben hat."

Die Jury besteht aus Chefredakteure der Burda-Medien und externen Experten. Ob und wie oft der Name Red Bull bei der Preisverleihung genannt werden darf, steht indes noch nicht fest.

Linktipp: Hinweis zur ARD-Sendung am Donnerstag.

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