Baumax-Sanierung verzögert sich

Baumax-Sanierung verzögert sich

Mitunter kommt, wenn es schon schief geht, auch noch Pech dazu. Die Heimwerker-Kette Baumax, die bereits 2012 ein Horrorjahr mit 126 Millionen Euro Verlust erlebte, kämpft weiter mit Problemen...

Wetter und Konsumlaune lassen zu wünschen übrig, die Erholung in den wichtigen osteuropäischen Märkten setzt nur langsam ein. Ein neuer Finanzvorstand warf im Oktober nach wenigen Arbeitstagen das Handtuch, weil ihm zu leistende Unterschriften angesichts der Situation zu riskant waren. In Bankkreisen geht man bereits davon aus, dass die Sanierung des niederösterreichischen Unternehmens mehr Zeit brauchen wird als ursprünglich vereinbart.

Drei Jahre werde die Restrukturierung dauern, wurde im Dezember 2012 mit den Banken ausgemacht. Dafür wurden Kredite nicht fällig gestellt und eine Finanzierungszusage gegeben – von dieser muss Baumax dem Vernehmen nach nochmals zwölf Millionen Euro bis Jahresende abrufen. Doch der Zeitplan wird wohl nicht halten , auch weil die Prognosen zum Umsatzwachstum für 2014 und 2015 als zu hoch gegriffen erscheinen.

Kommende Woche findet ein „All-Lenders-Meeting“ der Gläubigerbanken statt. Bei dieser Gelegenheit würde die Kette gern den neuen Finanzvorstand präsentieren. In den Verhandlungen mit den Banken mischt nun der Aufsichtsratschef und Firmengründer Karlheinz Essl wieder verstärkt mit. Sein Sohn Martin führt das Unternehmens mit knapp 9.000 Mitarbeitern.

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