Bankgeheimnis: Werner Faymann braucht Maria Fekter nicht

Bankgeheimnis: Werner Faymann braucht Maria Fekter nicht

Österreich wird dem automatischen Datenaustausch zur Bekämpfung von Steuerhinterziehung zustimmen – daran ließ Bundeskanzler Werner Faymann im Interview mit der "Kronen-Zeitung" keinen Zweifel.

"Wenn diese Zustimmung zum automatischen Datenaustausch nicht beim Finanzminister-Treffen am 14. Mai kommt, dann kommt sie beim Gipfel der Regierungschefs eine Woche später, bei dem ich dabei bin", sagte Faymann.

"Es gibt eine Hauptforderung, und die ist die Beibehaltung des österreichischen Bankgeheimnisses für Österreicher. Wenn das nicht betroffen ist, steht einer Zustimmung nichts im Weg. Und nachdem unser Bankgeheimnis durch den Datenaustausch nicht betroffen sein wird, stimme ich zu", erklärte Faymann.

Finanzministerin Maria Fekter hatte sich zuletzt noch bedeckt gehalten, ob sie beim EU-Rat am Dienstag nächster Woche der Erteilung eines Mandats an die EU-Kommission zu Verhandlungen mit Drittstaaten über eine Ausweitung der bestehenden Zinsbesteuerungsrichtlinie und damit der de facto Abschaffung des Bankgeheimnisses für Ausländer zustimmt. Allerdings verlautete in Kreisen des Finanzministeriums am Freitag, dass es bei der Mandatserteilung "gut ausschaut".

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