AUA-Chef Albrecht kündigt steigende Ticketpreise an

AUA-Chef Albrecht kündigt steigende Ticketpreise an

Die AUA fliegt estmals seit 2007 wieder in die schwarzen Zahlen. CEO Jaan Albrecht spricht im „trend“-Interview von steigenden Ticketpreisen in Europa und einer geplanten Verbesserung der Servicequalität.

Wien. Die AUA erzielt 2013 erstmals seit 2007 ein positives operatives Ergebnis „im niedrigen zweistelligen Millionenbereich“, bestätigt AUA-CEO Jan Albrecht im Gespräch mit dem kommenden Montag erscheinenden Wirtschaftsmagazin „trend“. Albrecht ist optimistisch, den Kurs auch 2014 halten zu können, denn er hofft auf Rückenwind: „Wir haben 2012 die Talsohle bei den Ticketpreisen gesehen. Fliegen war aus Passagiersicht noch nie so billig. Ich erwarte nun wieder ein generelles Steigen der Preise in Europa.“

Albrecht will außerdem im Personalbereich weiter sparen: „Wir werden Ende 2014 ungefähr da sein, wo wir heute stehen, mit einigen Verschiebungen.“ Konkret hieße das, fliegendes Personal für die neue Boeing Triple-Seven werde eingestellt, „gleichzeitig wollen wir Doppelgleisigkeiten weiter abspecken, werden Mitarbeiter, die das Unternehmen freiwillig verlassen, nicht eins zu eins nachbesetzen“.

Lange als „friendly airline“ führend, rangiert die AUA derzeit bei der Servicequalität nur auf Platz 33 – womit Albrecht „nicht zufrieden“ ist. Als Ziel nennt er im „trend“-Gespräch, bald wieder „unter die Top Ten“ gereiht zu werden. Stolz ist er darauf, dass die AUA im Oktober „die pünktlichste Airline weltweit war“.




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Punkto Servicequalität und auch in anderen Bereichen hätten die AUA viel vom einstigen Erzkonkurrenten Niki Lauda gelernt. „Wir haben ihm viel zu verdanken. Das Servicekonzept, das Engagement von Do&Co. Er hat uns gezeigt, dass die alte AUA keine ewig gültige Formel besaß, dass man innovativ, kreativ sein muss.“ Als Berater möchte er ihn dennoch nicht verpflichten: „Ich denke, Herr Lauda hat jetzt in der Formel eins viel Spaß, da ist er erfolgreich.“

Obzwar in deutschem Besitz, werde das Unternehmen weiterhin seine österreichische Identität bewahren: „Wir werden den Weg der „Austrian“ mit Sicherheit weiter gehen. Wir werden weder Austrian-Hansa noch Luft-Austrian heißen. Es wird auch weiterhin die rotweißrote Heckflosse geben.“

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