Arbeitsmarkt: Respekt soll wichtiger sein als Geld

Arbeitsmarkt: Respekt soll wichtiger sein als Geld

Arbeitsmarkt-Experte Erich Laminger sieht Respektlosigkeit und leere Versprechen als wichtigste Gründe, wenn Mitarbeiter nicht mehr motiviert sind. Geld sei gar nicht so wichtig.

Respektlosigkeit und leere Versprechen sind laut dem Arbeitsmarktexperten Erich Laminger Garanten dafür, dass Mitarbeiter die Arbeitsmotivation verlieren. Ziel müsse es dagegen sein, die Anfangsmotivation der Beschäftigten aufrecht zu erhalten. Und hier wären Anerkennung und eine Steigerung des Selbstwertgefühls zentrale Motivatoren, mehr noch als ein Gehaltsanstieg, so Laminter, Geschäftsführer von „Great Place to Work Österreich“ und ehemals Verbandsvorsitzender des Hauptverbandes der Sozialversicherungen im Gespräch mit der APA.

Stimmten die „Soft Skills“, dann sei es auch möglich, zufriedene Mitarbeiter zu haben, obwohl die Arbeitsbedingungen - wie z. B. Nacht- und Wochenendarbeit - besonders fordernd sind. So gebe es auch in der Gastronomie, wo die Wechselrate der Mitarbeiter sehr hoch ist, ausgezeichnete Arbeitgeber, wie das Beispiel der Acor-Hotels zeige.

Wichtig sei auch, in schwierigen wirtschaftlichen Phasen nicht die Mitarbeitermotivation zu vergessen. Hier gelte es zumindest die wenigen Erfolge gebührend zu feiern.

Und ein Grundsatz gelte in guten wie in schlechten Zeiten: Unternehmenskultur müsse „Top-Down“ gelebt werden, also vom Management auch vorgezeigt werden.

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