Arbeiterkammer pocht auf Vermögenssteuer: Bis zu fünf Milliarden Euro Einnahmen

Arbeiterkammer pocht auf Vermögenssteuer: Bis zu fünf Milliarden Euro Einnahmen

Auch in der neuen Bundesregierung ist die Einführung einer Vermögenssteuer einer der größten Streitthemen. Die Arbeiterkammer (AK) verleiht ihrer Forderung altbekannten Forderung nochmals Ausdruck. Damit soll eine Lohnsteuersenkung finanziert werden.

Zwischen zwei und fünf Milliarden Euro an Einnahmen würde die Vermögenssteuer bringen, so die von der Arbeiterkammer in Auftrag gegebene Studie der Johannes Kepler Universität Linz. Vermögende Haushalte würden laut der Studie viel mehr besitzen als bisher angenommen.

Der Anteil des reichsten Prozents am Gesamtvermögen liege demnach bei 37%. Das gesamte Nettovermögen Privader wurde auf rund 1,25 Billionen Euro geschätzt.

Sechs verschiedene Modelle gibt es in der Studie, mit Freibeträgen zwischen 500.000 und zwei Millionen Euro. "Die Resultate der Studie sprechen aus meiner Sicht eine glasklare Sprache", sagte AK-Präsident Rudolf Kaske.

Mit den Vermögenssteuern soll eine Senkung der Lohnsteuer ermöglicht werden: Es gebe "keine Ausrede mehr", eine "spürbare Lohnsteuersenkung ist machbar". Von einer Vermögenssteuer wären laut Kaske die reichsten fünf Prozent der Bevölkerung, die im Schnitt über ein Vermögen von einer Million Euro netto verfügen, betroffen.

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