Anleger bekommen von Ex-Meinl-Firma AI weniger Geld zurück

Anleger bekommen von Ex-Meinl-Firma AI weniger Geld zurück

Die Direktoren haben ihre Schätzung zu den weiteren Barrückzahlungen auf 5 bis 9 Cent je Anteilsschein revidiert. Zuvor waren sie von 8 bis 12 Cent ausgegangen. Details sollen die Anleger bei der Hauptversammlung am 29. Oktober erfahren, teilte die Meinl Firma AI Airports International am Dienstag mit.

Bisher haben die Zertifikateinhaber in mehreren Tranchen schon 5,27 Euro pro Schein bekommen. Die AI befindet sich genauso wie die PI Power International (früher MIP) in Auflösung. Die meisten Anleger haben ihre Zertifikate zwischenzeitlich abgestoßen. Für die MIP hatte Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser kräftig die Werbetrommel bei Kleinanlegern gerührt.

Die im Steuerparadies Jersey ansässige AI hat am Dienstag auch ihren Geschäftsbericht veröffentlicht. Im Jahr 2012 weitete sich der Verlust aus fortgeführten Tätigkeiten auf 3,1 Mio. aus, 2011 hatte das Minus 2,7 Mio. Euro betragen.

PI und AI liegen außerdem mit früheren Managern im Streit, die eine Ausstiegszahlung verlangen. Dem Ex-Direktor Björn Pirrwitz müssen sie zusammen 1,3 Mio. Euro nachzahlen, wie ein Gericht vor einem Monat endgültig entschieden hat. Zu anderen Fällen gibt es noch keine (rechtskräftigen) Urteile.

PI zahlt ebenfalls weniger

Auch die Inhaber von Zertifikaten der ehemaligen Meinl Firma PI Power International, die sich in Liquidation befindet, sollen etwas weniger Geld als bei einer vergangenen HV fixiert zurückbekommen. Die Direktoren haben ihre Schätzung zu den weiteren Barrückzahlungen auf 0,07 bis 0,35 Euro pro Aktie revidiert. Zuvor waren sie von 0,10 bis 0,38 Euro ausgegangen. Details sollen die Anleger bei der Hauptversammlung am 29. Oktober erfahren, teilte PI am Dienstag mit.

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