Alpine Bau – Serbien kündigt Autobahn-Bauauftrag

Alpine Bau – Serbien kündigt Autobahn-Bauauftrag

Die Alpine Bau war mit dem Bau einer Autobahn-Teilstrecke entlang des Korridors 10 zwischen den südostserbischen Städten Pirot und Dimitrovgrad an der Grenze zu Bulgarien sowie mit einer Umfahrung um Dimitrovgrad beauftragt.

Der Chef der serbischen Staatsfirma, Dmitar Djurovic, erklärte am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Belgrad, dass man sich vor der heutigen Entscheidung mit allen Beteiligten, darunter auch dem Alpine-Insolvenzverwalter beraten habe. Auch sei die Zustimmung der Weltbank und der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) eingeholt worden, die die Kredite für die zwei Strecken gewährt haben.

Das serbische Straßenbauunternehmen hat laut Djurovic am Dienstag auch das Verfahren zur Einlösung von Bankgarantien für die bereits abgeschlossenen Arbeiten im Wert von 5,14 Mio. Euro und die Rückerstattung von Vorschüssen in Höhe von 2,73 Mio. Euro eingeleitet.

Koridori Srbije verfügen zudem auch über einen von der Alpine hinterlegten Betrag im Wert von 2,96 Mio. Euro. Die Gesamtschulden der Alpine gegenüber serbischen Unternehmen beliefen sich auf 420 Mio. Dinar (3,69 Mio. Euro), berichtete der Sender "B-92" auf seinem Internetportal.

In den nächsten 45 Tagen wird Djurovic zufolge eine Analyse der erledigten Arbeiten gemacht und eine neue Ausschreibung für die Fertigstellung der Autobahnstrecken ausgeschrieben werden. Heutigen Medienberichten zufolge hat die Alpine die Bauarbeiten in einzelnen Segmenten zu 52 bis 86 Prozent fertiggestellt.

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