Alpine Bau: Die Spanier greifen jetzt hart durch

Alpine Bau: Die Spanier greifen jetzt hart durch

Weiter Unruhe bei der Alpine Bau: Jetzt geht es in der Energie-Sparte drunter und drüber.

Obwohl vor einigen Wochen mit den Banken ein Rettungspaket für den Baukonzern Alpine gefunden wurde, herrscht im Unternehmen nach wie vor Unruhe. Vor allem in der Sparte Alpine Energie, die eigentlich verkauft werden soll, geht es rund.

Nachdem Anfang des Jahres ein Vorstand wegen Malversationen bei der Staatsanwaltschaft angezeigt wurde , ist nun ein weiterer gefeuert worden. Er soll einige Projekte finanziell in den Sand gesetzt haben und seiner Berichtspflicht nur ungenügend nachgekommen sein. Weitere Führungsmitglieder haben ebenfalls das Haus verlassen.

FCC zieht bei Alpine Bau die Daumenschrauben an

Nach all den Troubles greift auch der spanische Eigentümer der Alpine, die FCC-Gruppe, nun härter durch. Er hat die Alpine Energie kürzlich von der Alpine - angeblich um einen Euro - übernommen. Ein Spanier wurde auch in den Vorstand der Gesellschaft gesetzt. In der als Perle geltenden Alpine Energie, die zuletzt mit 2.000 Mitarbeitern knapp 500 Millionen Euro umsetzte, muss gründlich aufgeräumt werden, sonst könnte sie zum Ladenhüter werden. Denn der Verkauf ist Teil des Sanierungskonzeptes und muss rasch über die Bühne gehen.

Durch das Auftauchen immer neuer Probleme hat sich der ursprünglich intentierte Kaufpreis von mehr als 100 Millionen Euro bereits reduziert. Die Strabag habe als Käufer abgewunken, berichten Insider. Dafür steht der frühere Alpine-Eigentümer Dietmar Aluta-Oltyan mit einem Konsortium Gewehr bei Fuß. Offziell heißt es, der Verkaufsprozess läuft nach Plan.

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