42 Prozent der Österreicher erwarten Euro-Kernzone

42 Prozent der Österreicher erwarten Euro-Kernzone

42 Prozent der Österreicher rechnen damit, dass es in zehn Jahren eine Euro-Kernzone ohne Griechenland, Spanien und Portugal geben wird.

Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Karmasin für das am Montag erscheinende Nachrichtenmagazin "profil" hervor.

Jeder dritte Befragte (30 Prozent) erwartet, dass die EU in ihrer heutigen Form auch 2022 noch bestehen wird. 18 Prozent glauben, die Eurozone werde zerbrechen und Österreich werde in zehn Jahren wieder den Schilling als Währung haben, hieß es in einer Vorausmeldung.

Nowotny warnt

EZB-Rat Ewald Nowotny hatte vergangene Woche in Alpbach allerdings vor genau diesem Szenario gewarnt. Nach Rufen nach Wiedereinführung des Schilling, Rausschmiss der Griechen und all den sonstigen emotionalen Äußerungen rät er den Politikern zu mehr Verantwortungsbewusstsein. Sie sollten durchdenken, was die Folgen seien. Nowotny sprach von einem finanziellen "Sarajevo", das es unbedingt zu verhindern gelte. Also unbedachte, scheinbar vom Volkswillen getragene Handlungen, die in nicht vorhersehbare Katastrophen führten.

Ein Ausscheiden Österreichs aus dem Euro und die Wiedereinführung des Schilling wäre "völlig absurd", sagte Nowotny, eine ökonomische Katastrophe. "Ist das über Stronach hinaus konkreter geworden?" Im übrigen sei er überzeugt, dass auch Frank Stronach im praktischen Leben durchaus die Vorteile eines vernünftigen Wechselkursregimes schätzt.

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