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Northvolt baut große Batteriefabrik in Deutschland

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Grüner Strom war wichtige Investitionsentscheidung
©APA/APA/AFP/JONATHAN NACKSTRAND
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Der schwedische Batterie-Hersteller Northvolt hat den Bau einer neuen Fabrik in Heide im deutschen Bundesland Schleswig-Holstein beschlossen. 3.000 Arbeitsplätze sollen dadurch entstehen, zudem Tausende weitere Jobs bei Zulieferern und Dienstleistungsunternehmen, teilte das Unternehmen am Mittwoch auf Anfrage mit. Ein entsprechender Vertrag zur Durchführung des Großprojekts sei unterzeichnet worden.

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Der schwedische Batterie-Hersteller Northvolt hat den Bau einer neuen Fabrik in Heide im deutschen Bundesland Schleswig-Holstein beschlossen. 3.000 Arbeitsplätze sollen dadurch entstehen, zudem Tausende weitere Jobs bei Zulieferern und Dienstleistungsunternehmen, teilte das Unternehmen am Mittwoch auf Anfrage mit. Ein entsprechender Vertrag zur Durchführung des Großprojekts sei unterzeichnet worden.

"Um mit dem Bau der Fabrik beginnen zu können, fehlen nun noch die Satzungsbeschlüsse beider Gemeinden und die Baugenehmigungen der zuständigen Behörden." Der Bau solle zeitnah starten.

Der Kreis Dithmarschen verfüge über das grünste Stromnetz Deutschlands, sagte Christofer Haux, Northvolt-Geschäftsführer in Deutschland, mit Blick auf viel Windenergie in der Region. Mit dem grünen Strom wolle sein Unternehmen nachhaltige Batteriezellen produzieren. Diese sollen dann in Elektroautos verbaut werden. Northvolt zählt unter anderem BMW, Volkswagen und Scania zu seinen Kunden.

Der deutsche Wirtschaftsminister Robert Habeck sagte in Berlin, solche Investitionen seien wichtig. Denn die Automobilbranche sei derzeit mitten in einer Transformation. Weil der Verkauf von Verbrenner-Modellen endlich sei, müsse die Wettbewerbsfähigkeit gesichert werden, auch mit Batterien für Elektroautos.

Die EU-Kommission hat die Staatshilfen von Deutschland bereits genehmigt. Insgesamt geht es um Subventionen in Höhe von 902 Mio. Euro - 700 Millionen davon sind Zuschüsse, 202 Millionen Garantien. "Wir haben eine Investitionsschwäche in Deutschland", sagte Habeck. Solche Subventionen würden angesichts der angespannten Haushaltslage künftig aber schwieriger.

Laut EU-Kommission wird das Werk in Heide Batterien für 800.000 bis zu einer Million E-Autos pro Jahr herstellen können. 2026 soll die Fertigung starten und 2029 die volle Kapazität erreichen.

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