Nokia steigerte trotz Lieferkettenproblemen Umsatz

Netzwerkausrüster mit kräftigem Gewinnplus im dritten Quartal

Nokia steigerte trotz Lieferkettenproblemen Umsatz

Nokia steigerte trotz Lieferkettenproblemen Umsatz

Probleme in der Lieferkette und Gegenwind in Nordamerika haben beim Netzwerkausrüster Nokia nur für ein leichtes Umsatzplus gesorgt. Im dritten Quartal stieg der Erlös im Vorjahresvergleich um 2 Prozent auf 5,4 Mrd. Euro, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Das Plus war einem starken Zuwachs im Netzwerkinfrastruktur-Segment sowie einem zweistelligen Wachstum bei den Cloud-Dienstleistungen zu verdanken.

Der operative Gewinn stieg insgesamt um 43 Prozent auf 502 Mio. Euro. Umsatz und Ergebnis fielen damit besser als von Experten erwartet aus.

Unter dem Strich blieben dem Ericsson-Konkurrenten 342 Mio. Euro übrig, was 77 Prozent mehr als vor einem Jahr sind. Die im Sommer angehobene Prognose bestätigte Konzernchef Pekka Lundmark. Er warnte aber, dass die Engpässe auf dem Halbleitermarkt die Einschätzung der Entwicklung im laufenden vierten Quartal sowie im kommenden Jahr erschweren.

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