Neuseeland stemmt sich mit weiterem Zinsschritt gegen hohe Inflation

Gründe für die hohe Teuerung sind vor allem stark gestiegene Energie- und Rohstoffpreise

Neuseeland stemmt sich mit weiterem Zinsschritt gegen hohe Inflation

Neuseeland stemmt sich mit weiterem Zinsschritt gegen hohe Inflation

Die Notenbank Neuseelands will die hohe Inflation im Land mit einer weiteren deutlichen Zinserhöhung in den Griff bekommen. Die Zentralbank hebt den Leitzins um 0,5 Prozentpunkte auf 2,0 Prozent an. Analysten hatten den Schritt mehrheitlich erwartet.

Zudem sehen die Währungshüter die Notwendigkeit weiterer Zinsschritte. Sie erwarten den Leitzins im laufenden Jahr mindestens bei 3,25 Prozent, 2023 dürfte er dann nahe 4 Prozent den Höhepunkt erreichen. Das ist höher als bis jetzt in Aussicht gestellt.

Mit dem zweiten Zinsschritt um einen halben Prozentpunkt binnen sechs Wochen untermauert die neuseeländische Notenbank ihren konsequenten Kurs gegen die hohe Teuerung. Es ist das erste Mal seit Einführung des Leitzinses in seiner jetzigen Form im Jahr 1999, dass die Notenbank den Zins zweimal in Folge so deutlich anhebt. Seit Oktober haben die Währungshüter den Leitzins um insgesamt 1,75 Prozentpunkte erhöht.

Mit den Maßnahmen soll die Inflationsrate zurück in die angestrebte Spanne von ein bis drei Prozent gedrückt werden. Gründe für die hohe Teuerung sind vor allem stark gestiegene Energie- und Rohstoffpreise sowie hohe Preise für viele industrielle Vorprodukte infolge der globalen Lieferkettenengpässe. Diese gehen auf die Coronapandemie zurück, zuletzt noch verschärft durch die umfangreichen Lockdowns in China. Viele Waren können das Land wegen teils geschlossener Häfen aktuell nicht verlassen. Hinzu kommt der Krieg Russlands gegen die Ukraine, der die Energie- und Rohstoffpreise treibt und viele coronabedingte Probleme verschärft.

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