Neuer Plan für italienische Bank Monte dei Paschi di Siena

Regierung plant Kapitalerhöhung und bittet EU um Fristverlängerung für Verkauf

Neuer Plan für italienische Bank Monte dei Paschi di Siena

Neuer Plan für italienische Bank Monte dei Paschi di Siena

Der Ausstieg des Staats aus der italienischen Krisenbank Monte dei Paschi di Siena (MPS) braucht mehr Zeit. Die Regierung von Premier Mario Draghi bittet die EU um eine "angemessene Fristverlängerung", die es dem Geldhaus aus Siena ermöglichen soll, seine Umstrukturierung abzuschließen, die zum jetzigen Zeitpunkt eine Kapitalerhöhung in Höhe von 2,5 Milliarden Euro erfordere, betonte der italienische Wirtschaftsminister Daniele Franco laut italienischen Medien vom Dienstag.

Die Veräußerung der Bank sei weiterhin eine Priorität, es sei jedoch besser zu warten, dass sich die Effizienz des Geldhauses verbessere, berichtete Franco. Dies würde günstigere Bedingungen für die Privatisierung schaffen, sagte der Minister. Mit dem Verkauf will das Wirtschaftsministerium für MPS "eine wichtige Zukunft im italienischen und europäischen Bankensystem" sichern, indem es die Arbeitsplätze bewahrt, die zum "wirtschaftlichen, kulturellen und historischen Erbe" des Lands und von Siena gehörten.

Franco sprach sich gegen eine Zerstückelung der MPS aus, während der Verkauf von Filialen in Süditalien nicht ausgeschlossen wird. CEO Luigi Lovaglio, der seit 7. Februar die Geschicke der Bank leitet, wird die Aufgabe haben, "einen ehrgeizigen und glaubwürdigen Plan" auszuarbeiten, der den Aktienmarkt davon überzeugen könne, zusammen mit dem Wirtschaftsministerium die Kapitalerhöhung von MPS zu unterstützen. So könne das Risiko einer neuen staatlichen Rettungsaktion abgewendet werden.

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