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NEOS fordern erneut Senkung der Lohnnebenkosten

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Meinl-Reisinger untermauerte die Forderung ihrer Partei
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Die NEOS haben ihre Forderung nach einer Senkung der Lohnnebenkosten vor der am Montag startenden Herbstlohnrunde erneuert. "Arbeit wird in Österreich im internationalen Vergleich überdurchschnittlich hoch besteuert. Genau hier müssen wir ansetzen, damit die Menschen mit ihrem Einkommen wieder besser auskommen - ohne die Unternehmerinnen und Unternehmer noch zusätzlich unter Druck zu setzen", so Parteichefin Beate Meinl-Reisinger am Sonntag in einer Aussendung.

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Die NEOS haben ihre Forderung nach einer Senkung der Lohnnebenkosten vor der am Montag startenden Herbstlohnrunde erneuert. "Arbeit wird in Österreich im internationalen Vergleich überdurchschnittlich hoch besteuert. Genau hier müssen wir ansetzen, damit die Menschen mit ihrem Einkommen wieder besser auskommen - ohne die Unternehmerinnen und Unternehmer noch zusätzlich unter Druck zu setzen", so Parteichefin Beate Meinl-Reisinger am Sonntag in einer Aussendung.

Eine Reduzierung der Lohnnebenkosten in Österreich auf den OECD-Schnitt - laut NEOS müsste man die Kosten dafür um 6,55 Prozentpunkte senken - bringe etwa Spielraum für höhere Nettolöhne oder ein 15. Gehalt, hieß es in der Aussendung. Außerdem dämpfe man damit die Inflation. "Anstatt also seitens der Arbeitnehmer Lohnzurückhaltung zu fordern, sollte Finanzminister Brunner lieber kluge und nachhaltige Maßnahmen treffen, die sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber entlasten", so die NEOS-Vorsitzende.

Der Österreichische Gewerbeverein (ÖGV) drängt indes auf ein Aussetzen des Steuer- und Abgabenanteils bei den kommenden Lohnerhöhungen. Denn nur wenige kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) würden die erwartbaren Lohnsteigerungen "in einer abklingenden Konjunkturphase" stemmen können, schrieb der Verein in einer Mitteilung.

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/ROLAND SCHLAGER

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