Trend Logo

Musk sieht YouTube und LinkedIn als Rivalen von X

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
4 min
Musk ortet für X Konkurrenz durch LinkedIn
©APA/APA/dpa/Monika Skolimowska
  1. home
  2. Aktuell
  3. Nachrichtenfeed
Tech-Milliardär Elon Musk will mit seiner Online-Plattform X (vormals Twitter) laut einem Medienbericht auch YouTube und dem Karrierenetzwerk LinkedIn Konkurrenz machen. Musk und die von ihm eingesetzte X-Chefin Linda Yaccarino hätten die beiden Dienste in einem Treffen mit der Belegschaft als künftige Konkurrenten hervorgehoben, schrieb der Finanzdienst Bloomberg in der Nacht zum Freitag. Anlass für den Termin war der Jahrestag der Übernahme von Twitter durch Musk.

von

Tech-Milliardär Elon Musk will mit seiner Online-Plattform X (vormals Twitter) laut einem Medienbericht auch YouTube und dem Karrierenetzwerk LinkedIn Konkurrenz machen. Musk und die von ihm eingesetzte X-Chefin Linda Yaccarino hätten die beiden Dienste in einem Treffen mit der Belegschaft als künftige Konkurrenten hervorgehoben, schrieb der Finanzdienst Bloomberg in der Nacht zum Freitag. Anlass für den Termin war der Jahrestag der Übernahme von Twitter durch Musk.

Musk und Yaccarino hätten auch von Plänen gesprochen, Diensten für die Verbreitung von Unternehmensinformationen, etwa PR Newswire, Konkurrenz mit einem eigenen Angebot namens XWire zu machen, hieß es unter Berufung auf eine informierte Person.

Musk kündigte schon bei der Übernahme an, auf Basis von Twitter die Plattform X als "App für alles" aufbauen zu wollen. Dazu sollen unter anderem auch Geldgeschäfte gehören. Kurz vor dem Jahrestag schaltete X für einige Nutzer Video- und Sprachanrufe frei.

Musk hatte Twitter vor einem Jahr für 44 Milliarden Dollar (aktuell rund 42 Euro) gekauft. Danach verließen einige Werbekunden die Plattform, weil sie ein negativeres Umfeld für ihre Marken befürchteten. Musk sagte mehrfach, dass sich die Anzeigenerlöse halbiert hätten. Er versucht, mehr Geld mit Abonnements einzunehmen - und schränkte die Möglichkeiten zur kostenlosen Nutzung des Dienstes ein. Nach Schätzungen von Webanalyse-Firmen hat X unter Musk weniger Nutzer als Twitter vor der Übernahme. Offizielle Vergleichszahlen gibt es nicht.

Yaccarino schrieb in einem Blogbeitrag zur Übernahme allerdings, X werde jeden Monat von mehr als 500 Millionen Menschen angesteuert. Twitter hatte vor der Übernahme nur Angaben zur Zahl der Nutzer gemacht, die der Dienst mit seinen Werbeprodukten erreichte. Sie schrieb auch, dass ein durchschnittlicher Nutzer 32 Minuten täglich auf der Plattform verbringe - und sich die aktive Zeit auf insgesamt 7,8 Milliarden Minuten pro Tag addiere. Yaccarino kam zu X vom Medienriesen NBCUniversal, bei dem sie für Kontakte zu Werbekunden zuständig war.

ARCHIV - 24.07.2023, Berlin: Auf dem offiziellen Profil der Plattform X auf dem Bildschirm eines Smartphones ist der weiße Buchstabe X auf schwarzem Hintergrund zu sehen. Elon Musk macht mit Sprach- und Videoanrufen über seine Online-Plattform X (ehemals Twitter) einen Schritt zur von ihm versprochenen «App für alles». (zu dpa «Twitter-Nachfolger X führt Sprach- und Video-Anrufe ein») Foto: Monika Skolimowska/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Über die Autoren

Logo
Abo ab €16,81 pro Monat
Ähnliche Artikel
Inflation im Euroraum unverändert
Nachrichtenfeed
Inflation in EU und Eurozone bleibt stabil
Börsenhändler an der Wall Street in New York
Nachrichtenfeed
Aktienindex Dow Jones knackte erstmals 40.000-er-Marke
Personalmangel kann Flugverspätung rechtfertigen
Nachrichtenfeed
Keine Entschädigung bei Flugverspätung wegen Personalmangel
Ilya Sutskever will sich neuem Projekt widmen
Nachrichtenfeed
Chefforscher verlässt ChatGPT-Firma OpenAI
Für chinesische E-Autos galten in den USA bereits Zölle von 25 Prozent
Nachrichtenfeed
USA erhöhen Zölle für Elektroautos aus China deutlich
CO2-Emissionen würden um 37 Prozent sinken
Nachrichtenfeed
EU-Batterieproduktion emissionsärmer als China-Importe
Digital Markets Act gegen Marktmacht großer Digitalkonzerne greift
Nachrichtenfeed
EU verschärft Regeln für Buchungsplattform Booking.com
Microsoft und Amazon mit Milliardeninvestitionen
Nachrichtenfeed
Frankreich wirbt Milliarden an Auslandsinvestitionen ein
Europa-Geschäft läuft auf kleiner Flamme
Nachrichtenfeed
Russischer Energiekonzern Gazprom in den roten Zahlen
Düstere Prognosen aus der Versicherungsbranche für den heurigen Sommer
Nachrichtenfeed
Munich Re erwartet überdurchschnittlich viele Hurrikane
Gemeinsame Vermarktung und Kombi-Impfstoff gegen Covid/Grippe geplant
Nachrichtenfeed
Novavax fixierte mit Sanofi Vertrag für Corona-Impfstoff
Apple war um Schadenbegrenzung bemüht
Nachrichtenfeed
Apple sagt Sorry für iPad-Werbung mit zerquetschtem Klavier