Trend Logo

Musk erwägt "kleine" monatliche Gebühr für Nutzung von X

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
2 min
Musk will gegen gefälschte Nutzerkonten, sogenannte Bots, vorgehen
©APA/APA/AFP/CHRIS DELMAS
  1. home
  2. Aktuell
  3. Nachrichtenfeed
Die Nutzung der Online-Plattform X, ehemals Twitter, könnte bald nicht mehr kostenlos sein. Er könne sich vorstellen, dass künftig ein "kleiner" monatlicher Beitrag für alle Nutzerinnen und Nutzer fällig wird, um gegen gefälschte Nutzerkonten, sogenannte Bots, vorzugehen, sagte Unternehmenseigentümer Elon Musk am Montag. "Das ist die einzige Art und Weise, die mir einfällt, um gegen riesige Bot-Armeen vorzugehen."

von

Die Nutzung der Online-Plattform X, ehemals Twitter, könnte bald nicht mehr kostenlos sein. Er könne sich vorstellen, dass künftig ein "kleiner" monatlicher Beitrag für alle Nutzerinnen und Nutzer fällig wird, um gegen gefälschte Nutzerkonten, sogenannte Bots, vorzugehen, sagte Unternehmenseigentümer Elon Musk am Montag. "Das ist die einzige Art und Weise, die mir einfällt, um gegen riesige Bot-Armeen vorzugehen."

Bots werden Nutzerkonten genannt, die nicht direkt von menschlichen Nutzern, sondern von Computerprogrammen betrieben werden. Auf X gibt es viele solcher automatisch generierter Accounts, die dazu genutzt werden können, Online-Diskussionen zu beeinflussen.

Bots zu erstellen und zu betreiben koste derzeit "nur einen Bruchteil eines Pennys", sagte Musk. Wenn Accounts also ein paar Dollar kosten würden, würden die Kosten für Bots dadurch um ein Vielfaches steigen. "Und dann muss man auch noch jedes Mal eine neue Zahlungsmethode finden, wenn man einen neuen Bot hat", führte er weiter aus.

Der Multimilliardär hatte Twitter im vergangenen Jahr für 44 Milliarden Dollar gekauft und hat das Netzwerk seitdem stark verändert. Er entließ tausende Beschäftigte, führte ein kostenpflichtiges Premiumangebot ein, fuhr die aktive Moderation von Online-Inhalten zurück und hob die Sperrungen umstrittener Nutzer wie Ex-US-Präsident Donald Trump wieder auf. Im Juli sagte Musk, dass sich die Werbeeinnahmen des Unternehmens seit der Übernahme halbiert hätten.

Am Montag traf sich Musk mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu. Bei dem Gespräch, das live auf X übertragen wurde, ging es unter anderem um Antisemitismus auf der Plattform. Netanjahu fragte gezielt danach, wie X verhindern könne, dass "Bot-Armeen" Antisemitismus in Online-Debatten befeuern.

Über die Autoren

Logo
Abo ab €16,81 pro Monat
Ähnliche Artikel
Inflation im Euroraum unverändert
Nachrichtenfeed
Inflation in EU und Eurozone bleibt stabil
Börsenhändler an der Wall Street in New York
Nachrichtenfeed
Aktienindex Dow Jones knackte erstmals 40.000-er-Marke
Personalmangel kann Flugverspätung rechtfertigen
Nachrichtenfeed
Keine Entschädigung bei Flugverspätung wegen Personalmangel
Ilya Sutskever will sich neuem Projekt widmen
Nachrichtenfeed
Chefforscher verlässt ChatGPT-Firma OpenAI
Für chinesische E-Autos galten in den USA bereits Zölle von 25 Prozent
Nachrichtenfeed
USA erhöhen Zölle für Elektroautos aus China deutlich
CO2-Emissionen würden um 37 Prozent sinken
Nachrichtenfeed
EU-Batterieproduktion emissionsärmer als China-Importe
Digital Markets Act gegen Marktmacht großer Digitalkonzerne greift
Nachrichtenfeed
EU verschärft Regeln für Buchungsplattform Booking.com
Microsoft und Amazon mit Milliardeninvestitionen
Nachrichtenfeed
Frankreich wirbt Milliarden an Auslandsinvestitionen ein
Europa-Geschäft läuft auf kleiner Flamme
Nachrichtenfeed
Russischer Energiekonzern Gazprom in den roten Zahlen
Düstere Prognosen aus der Versicherungsbranche für den heurigen Sommer
Nachrichtenfeed
Munich Re erwartet überdurchschnittlich viele Hurrikane
Gemeinsame Vermarktung und Kombi-Impfstoff gegen Covid/Grippe geplant
Nachrichtenfeed
Novavax fixierte mit Sanofi Vertrag für Corona-Impfstoff
Apple war um Schadenbegrenzung bemüht
Nachrichtenfeed
Apple sagt Sorry für iPad-Werbung mit zerquetschtem Klavier