Moody's-Bericht zu Österreich spätestens in 10 Tagen

Spätestens in zehn Tagen will die Rating-Agentur "Moody's" ihren neuen Bericht zu Österreich präsentieren, schreibt die Tageszeitung "Österreich".

Die Prüfer von Moody's sollen seit Mittwoch in Wien sein, so die "Presse" - wie bereits davor jene von "Standard & Poor's" (S&P). Die Rating-Entscheider würden sich skeptisch in Bezug auf Österreichs Sparwillen zeigen, heißt es in "Österreich".

Laut "Presse" hinterfragten die Moody's-Mitarbeiter bei ihrer Österreich-Prüfung mehrere Finanz- und Budgetbereiche äußerst kritisch. Dies könnte sich letztlich in ihrem Zeugnis über die Kreditwürdigkeit niederschlagen - nämlich mit einem negativen Ausblick auf die Entwicklung der AAA-Note, so die Zeitung. Bisher führten die Prüfer demnach Gespräche mit Experten des Finanzministeriums, der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), den Wirtschaftsforschungsinstituten IHS und Wifo sowie mit mehreren Banken.

Nur zu zwei Bereichen hätten die Prüfer der Ratingagentur hartnäckige Fragen gestellt: zum Bankensektor und zur Budgetsanierung und hier vor allem zur Finanzgebarung der Länder und Gemeinden. Bei den Staatsfinanzen werde von Moody's vor allem das hohe strukturelle Defizit kritisch beäugt, so die "Presse" - jene Schulden, die selbst bei hervorragender Konjunktur anfallen.

Großes Interesse hätten die Kontrollore an der angekündigten Schuldenbremse gezeigt. Diese werde grundsätzlich sehr positiv bewertet. Aber nicht restlos überzeugt seien die Rating-Prüfer davon, dass es Österreich mit der Eindämmung der Schulden auch ernst sei, so die Zeitung.

- APA

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