Mirko Kovats will Comeback bei A-Tec

Mirko Kovats will ein Comeback bei seinem Mischkonzern A-Tec, dem einstigen ATX-Wert, der derzeit vor dem Abverkauf steht. Kovats plane, in fünf Jahren "wieder an der Spitze eines global handelnden Unternehmens namens A-Tec" zu stehen, berichtet das Magazin "News" in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe.

Kovats lasse prüfen, ob ein kompletter Rückkauf der Anteile des Werkzeugmaschinenbauers Emco, einer der verbliebenen Teile der A-Tec, möglich ist.

Daneben ist in der Masse von der ursprünglichen A-Tec nur mehr die Kupferdivision (Montanwerke Brixlegg) vorhanden. Der Anlagenbauer AE&E ist pleite bzw. verkauft, der Motorenhersteller ATB ging an das chinesische Unternehmen Wolong.

"Wenn mir die Rückkaufrechte zustehen, dann werde ich sie wahrnehmen", wird Kovats mit Bezug auf Emco zitiert. Aktuell besitze er als juristische Person 0,9 Prozent des Unternehmens. Nach dem Scheitern des Sanierungsverfahrens in Eigenverwaltung hatte sich Kovats als "fast mittelos" bezeichnet.

A-Tec steht aktuell unter dem Kommando des Treuhänders Matthias Schmidt, formell ist Kovats Vorstand. A-Tec rutschte vor etwas über einem Jahr in die Insolvenz. Mit Passiva inklusive Haftungen von insgesamt knapp 680 Mio. Euro war es die drittgrößte Pleite der österreichischen Wirtschaftsgeschichte nach Konsum und der Baufirma Maculan.

- APA

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