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Metaller weiter uneins - Betriebsversammlungen ab Montag

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Gewerkschaften brachen dritte Runde ab
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Holpriger hätte die dritte Runde in den Metaller-KV-Verhandlungen am Freitag kaum verlaufen können. Zwar wurden die Gespräche gestartet, nachdem die Arbeitgebervertreter anonyme Drohungen gegen sie beklagten und die Gewerkschaft diese verurteilte, doch der ergebnislose Abbruch folgte beinahe auf dem Fuß nach nur drei Stunden. Die Standpunkte lagen wohl schon vorher allzu weit auseinander. Nun folgen ab 23. Oktober Betriebsversammlungen in der gesamten Metallindustrie.

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In der Metalltechnischen Industrie treffen sich Freitagmittag die Sozialpartner zur dritten Verhandlungsrunde für den Kollektivvertrag 2024. Derzeit sind beide Seiten noch sehr weit auseinander, gibt es keine Einigung folgen Betriebsversammlungen, drohen die Gewerkschaften PRO-GE und GPA. Schneller ging es bei den Brauern, sie haben sich nach zwei Runden auf eine Lohnerhöhung von 8,1 Prozent plus einer Einmalzahlung von 36 Euro monatlich geeinigt.

Damit sei die rollierende Inflation - also die Preissteigerung der vergangenen zwölf Monate - abgedeckt, heißt es aus Verhandlungskreisen der Brauer. Die Gewerkschaften wollen für die Metaller 11,6 Prozent mehr Lohn, das Angebot der Arbeitgeber liegt bei 2,5 Prozent und einer jährlichen Einmalzahlung von 1.050 Euro. Zusammen mit den Anti-Teuerungs-Maßnahmen der Regierung würde dadurch die Inflation abgedeckt, argumentiert die Arbeitgeberseite.

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