Merck investiert 130 Millionen Euro in Werk in Frankreich

Merck investiert 130 Millionen Euro in Werk in Frankreich

Merck investiert 130 Millionen Euro in Werk in Frankreich

Der deutsche Pharma- und Chemiekonzern Merck will in seinen französischen Standort Molsheim über 130 Mio. Euro investieren und bis 2028 bis zu 800 neue Arbeitsplätze schaffen. Die Produktionskapazität für Produkte für die biopharmazeutische Industrie in dem Werk bei Straßburg solle ausgebaut werden, teilte Merck mit. Bis 2024 sollen weitere 3.500 Quadratmeter Produktionsräume, ein Verwaltungsgebäude und ein neues Logistiklager in Betrieb genommen werden.

Konkret geht es um die Produktion von Verbrauchsmaterialien zum Einmalgebrauch, die bei der Herstellung von Covid-19-Impfstoffen sowie anderen lebensrettenden Therapien verwendet werden. Viele Biopharma-Hersteller hätten aufgrund der größeren Flexibilität, Kosten- und Zeitersparnis sowie des geringeren Kontaminationsrisikos auf die Einmalgebrauch-Technologie umgestellt, hieß es.

Die Investition in Frankreich sei ein zentrales Element zur Erweiterung der globalen Produktionskapazität, sagte die Vorsitzende der Geschäftsleitung von Merck, Belén Garijo. In dem vor 50 Jahren geschaffenen Standort Molsheim arbeiten bisher rund 2.100 Menschen.

Frankreichs beigeordneter Minister für Außenhandel, Olivier Becht, wertete die Investition als Zeichen für die wiedergewonnene Wettbewerbsfähigkeit Frankreichs. Sie diene dem französischen und europäischen Ziel, im Gesundheitssektor wieder eine größere industrielle Eigenständigkeit zu erlangen.

Merck hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2025 seinen Konzernumsatz auf rund 25 Mrd. Euro zu steigern. Im laufenden Jahr wird ein Umsatz von 21,9 bis 23 Mrd. Euro angestrebt.

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