Marinomed Biotech steigerte Umsatz um knapp ein Viertel

Marinomed Biotech steigerte Umsatz um knapp ein Viertel

Marinomed Biotech steigerte Umsatz um knapp ein Viertel

Das österreichische Biotech-Unternehmen Marinomed hat in den ersten 3 Quartalen den Umsatz um 24 Prozent auf 7,1 Mio. Euro gesteigert. Die Ausgaben für Forschung & Entwicklung seien hingegen um 18 Prozent auf 4,9 Mio. Euro gesunken. Und das Betriebsergebnis habe sich um 26 Prozent auf -3,8 Mio. Euro verbessert. Unterm Strich erzielte das Unternehmen einen Verlust von 5,8 Mio. Euro, nach 6,3 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum, teilte Marinomed mit.

Das Biotech-Unternehmen begründete den deutlichen Anstieg bei Umsatz und Betriebsergebnis unter anderem mit dem Ausbau des Partnernetzwerkes. So erzielte Marinomed eine Lizenzvereinbarung mit Procter & Gamble für die Kommerzialisierung von Carragelose-Produkten in den USA. Mit 7,9 Mrd. US-Dollar (7,6 Mrd. Euro) sei das US-amerikanische Erkältungssegment fast doppelt so groß wie der europäische Markt mit 4,3 Mrd. Dollar und damit für den Virenblocker von Marinomed sehr attraktiv.

Positiv entwickeln würden sich auch die im Vorjahr vereinbarten Partnerschaften, so etwa mit M8 Pharmaceuticals, dem Vertriebspartner von Carragelose in Brasilien und Mexiko. Das Unternehmen bemühe sich um die Marktzulassung auf diesen Märkten.

"Auch für das Marinosolv Segment haben wir gute Nachrichten: Unsere Partnerschaft mit Luoxin für Budesolv nimmt Fahrt auf, nachdem es zuvor Verzögerungen aufgrund der restriktiven Corona-Lockdowns in China gab", erklärte Marinomed-CEO Andreas Grassauer.

Bei Budesolv handelt es sich um ein Mittel gegen Heuschnupfen. Dieses führe selbst bei niedrigen Dosen bereits bei der ersten Anwendung zu einer Linderung der Symptome. Budesolv sowie andere Produktkandidaten basierten auf der Marinosolv-Technologie, die in Form der Solv4U-Technologiepartnerschaften auch anderen Pharmaunternehmen zugänglich sei.

Das Biotech-Unternehmen kündigte an, den "beachtlichen Erfolg" im (verschreibungsfreien) OTC-Markt weiter auszubauen. Bei verschreibungspflichtigen Produkten konzentriere sich das Unternehmen auf Krankheiten mit hohem medizinischem Bedarf in der Virologie und Immunologie, mit Fokus auf autoreaktive Immunstörungen.

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